Nach einem Verdacht auf eine Waffe an einer Schule in Dinslaken und einem Großeinsatz der Polizei laufen die Ermittlungen weiter. «Da laufen im Moment noch Maßnahmen», sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Vermutlich am Freitag seien weitere Informationen zu dem Fall zu erwarten. Den Ermittlern zufolge hatte ein Mitarbeiter der Gesamtschule am Mittwoch in einem Kellerraum einen Jugendlichen gesehen, «der eine Schusswaffe in der Hand gehalten haben soll». Als der Jugendliche den Mitarbeiter bemerkt habe, sei er geflohen. Aufgrund der möglichen Gefahrenlage folgte ein Großeinsatz der Polizei. Rund 900 Schüler und Lehrkräfte wurden aus dem Schulgebäude geleitet. Am Abend hatte die Polizei dann aber Entwarnung gegeben. Es seien drei männliche Jugendliche festgenommen worden, von denen zwei sich noch in Polizeigewahrsam befänden und der Dritte wieder auf freiem Fuß sei. «Trotz mehrerer Hinweise auf eine Schusswaffe, konnte diese bei den durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen bisher nicht aufgefunden werden», hieß es in einer Mitteilung am Abend. Die Ermittlungen dauerten an.
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Alarm wegen Waffenverdacht an Schule - Ermittlungen
Ein Jugendlicher hantiert angeblich im Keller einer Gesamtschule mit einer Schusswaffe. Die Polizei nimmt drei Jugendliche fest. Doch die Waffe ist offenbar verschwunden.
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