5. Januar 2026 / Aus aller Welt

Alle Verletzten der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert

Die Polizei nennt die Nationalitäten der vielen Verletzten von Crans-Montana. Drei konnten von der Liste gestrichen werden.

Dutzende Brandverletzte werden noch in Kliniken behandelt. (Archivbild)
Veröffentlicht am 5. Januar 2026 um 15:34 Uhr

Schweizer Behörden haben nun auch alle verletzten Überlebenden der Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana identifiziert und die Zahl der Betroffenen leicht nach unten korrigiert. Es handle sich um 116 Personen, von denen 83 in Kliniken behandelt würden, teilte die Polizei des Kantons Wallis am Montag mit.

Nach dem Feuer in einer Bar war ursprünglich von insgesamt 40 Toten und 119 Verletzten die Rede gewesen. Inzwischen habe sich herausgestellt, dass drei Patienten irrtümlich mit dem Inferno in der Silvesternacht in Zusammenhang gebracht worden waren, hieß es von der Polizei. 

Keine Deutschen verletzt oder gestorben

Bei den Verletzten handelt es sich unter anderem um 68 Menschen aus der Schweiz, 21 aus Frankreich, 10 aus Italien und 4 aus Serbien. Weder unter den Überlebenden noch unter den Todesopfern sind Deutsche. 

Die Identifizierung der Toten wurde bereits am Sonntag abgeschlossen. Mehr als die Hälfte waren Schweizer. Auch einige Personen aus den Nachbarländern Frankreich und Italien starben, sowie einzelne Menschen aus anderen europäischen Ländern. Die meisten Opfer waren junge Menschen, darunter viele Teenager. Am Freitag wird in der Schweiz ein Trauertag abgehalten.

Das Inferno wurde nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst, die Schaumstoff an der Decke in Brand setzte. Gegen die beiden Betreiber der Bar wird unter anderem wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.


Bildnachweis: © Adrien Perritaz/KEYSTONE/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...
Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel
Aus aller Welt

Blechlawinen vor dem Gotthard-Tunnel, Proteste in Amsteg: Wie Urlauber und Anwohner unter dem Mega-Stau leiden – und welche Alternativen es gibt.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Totale Sonnenfinsternis gestartet - ein Millionenspektakel
Aus aller Welt

Die totale Sonnenfinsternis zieht von Sibirien bis Spanien. In Deutschland verdeckt der Mond die Sonne immerhin noch zum Teil. Doch in der Nacht bietet der Himmel noch ein Schauspiel.

weiterlesen...
Ebola: WHO warnt vor Rekord-Epidemie im Kongo
Aus aller Welt

Die WHO schlägt Alarm: Im Kongo breitet sich Ebola so schnell aus wie nie zuvor. Warum der Kampf gegen die Krankheit so schwierig ist.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Totale Sonnenfinsternis gestartet - ein Millionenspektakel
Aus aller Welt

Die totale Sonnenfinsternis zieht von Sibirien bis Spanien. In Deutschland verdeckt der Mond die Sonne immerhin noch zum Teil. Doch in der Nacht bietet der Himmel noch ein Schauspiel.

weiterlesen...
Ebola: WHO warnt vor Rekord-Epidemie im Kongo
Aus aller Welt

Die WHO schlägt Alarm: Im Kongo breitet sich Ebola so schnell aus wie nie zuvor. Warum der Kampf gegen die Krankheit so schwierig ist.

weiterlesen...