23. April 2026 / Aus aller Welt

Arbeiter in Runkel starben an Schwefelwasserstoff-Vergiftung

Die Obduktionen nach dem Arbeitsunfall in Runkel zeigen: Eine Schwefelwasserstoff-Vergiftung war die Todesursache. Weitere Untersuchungen sollen Details zum Unfallhergang klären.

Nach dem Arbeitsunfall in Runkel sind vier Todesopfer zu beklagen. (Archivbild)
Veröffentlicht am 23. April 2026 um 12:34 Uhr

Nach dem tödlichen Arbeitsunfall in einer Lederfabrik im hessischen Runkel steht die Todesursache fest. Die am Dienstag vorgenommenen Obduktionen hätten ergeben, dass eine Schwefelwasserstoff-Vergiftung «hauptursächlich» für den Tod gewesen sei, teilten die Staatsanwaltschaft Limburg und die Polizei mit. 

Darüber hinaus seien weitere Untersuchungen notwendig. So sei eine forensisch-toxikologische Untersuchung in Auftrag gegeben worden. Auch die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern den Angaben nach an. Die Behörden waren zunächst davon ausgegangen, dass eine Kohlenmonoxidvergiftung den Tod der Männer verursacht hatte.

Vier Todesopfer nach Arbeitsunfall 

Rettungskräfte hatten am vergangenen Donnerstag (16. April) insgesamt fünf Männer aus einer Grube auf dem Gelände der Lederfabrik geholt. Drei von ihnen im Alter von 38, 58 und 59 Jahren starben vor Ort, die beiden anderen wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. 

Einer von ihnen, ein 35 Jahre alter weiterer Mitarbeiter des Betriebs, war am Mittwoch im Krankenhaus an den Folgen des Unglücks gestorben.


Bildnachweis: © Sascha Ditscher/dpa
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