3. Januar 2024 / Aus aller Welt

Hamburger Behörden prüfen weiter Sorgerechtsstreit

Täter greifen in der Silvesternacht einen 49-Jährigen in Dänemark an und nehmen zwei seiner Kinder mit. Die dänische Polizei geht von einem Sorgerechtsstreit aus. Dann gibt die prominente Mutter eine Erklärung ab.

Christina Block ist die Tochter des Gründers der Restaurantkette Block House.
Veröffentlicht am 3. Januar 2024 um 17:30 Uhr

Die Hamburger Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen weiter die jüngste Entwicklung im Sorgerechtsstreit um die Kinder der Gastronomie-Unternehmerin Christina Block. «Die Prüfung des Gesamtsachverhalts durch die Hamburger Strafverfolgungsbehörden dauert weiter an», teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit.

Der Vater der beiden Kinder war in der Silvesternacht von Unbekannten in Süddänemark überfallen worden. Die Täter hatten dabei nach Angaben der dänischen Polizei den 10-jährigen Jungen und das 13 Jahre alte Mädchen in einem Auto mitgenommen. Es werde wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung ermittelt, hieß es in der Mitteilung der dänischen Polizei. Die dänische Polizei ging schon am Dienstag davon aus, dass der Vorfall in der Neujahrsnacht mit einer Meinungsverschiedenheit zwischen den Eltern der Kinder über das Sorgerecht zusammenhängt.

Ob auch die Hamburger Polizei wegen des Verdachts einer Straftat ermittelt, blieb unklar. Es könnten derzeit keine weitergehenden Auskünfte erteilt werden, erklärte der Sprecher. Er bestätigte jedoch Medienberichte, wonach es am Dienstagabend an der Wohnanschrift der Familie im Nordosten Hamburgs einen Polizeieinsatz gab. Es seien dort verdächtige Personen gemeldet worden. Bei der Überprüfung habe sich allerdings herausgestellt, dass es sich um berechtigte Personen handelte.

Die Mutter hatte am Dienstag eine Erklärung über eine Sprecherin der Block-Gruppe herausgegeben, in der es hieß, dass sich die Kinder bei ihr befänden und wohlauf seien. Unklar ist, an welchem Ort sich die Kinder nun genau aufhalten.


Bildnachweis: © Georg Wendt/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...
Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel
Aus aller Welt

Blechlawinen vor dem Gotthard-Tunnel, Proteste in Amsteg: Wie Urlauber und Anwohner unter dem Mega-Stau leiden – und welche Alternativen es gibt.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Totale Sonnenfinsternis gestartet - ein Millionenspektakel
Aus aller Welt

Die totale Sonnenfinsternis zieht von Sibirien bis Spanien. In Deutschland verdeckt der Mond die Sonne immerhin noch zum Teil. Doch in der Nacht bietet der Himmel noch ein Schauspiel.

weiterlesen...
Ebola: WHO warnt vor Rekord-Epidemie im Kongo
Aus aller Welt

Die WHO schlägt Alarm: Im Kongo breitet sich Ebola so schnell aus wie nie zuvor. Warum der Kampf gegen die Krankheit so schwierig ist.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Totale Sonnenfinsternis gestartet - ein Millionenspektakel
Aus aller Welt

Die totale Sonnenfinsternis zieht von Sibirien bis Spanien. In Deutschland verdeckt der Mond die Sonne immerhin noch zum Teil. Doch in der Nacht bietet der Himmel noch ein Schauspiel.

weiterlesen...
Ebola: WHO warnt vor Rekord-Epidemie im Kongo
Aus aller Welt

Die WHO schlägt Alarm: Im Kongo breitet sich Ebola so schnell aus wie nie zuvor. Warum der Kampf gegen die Krankheit so schwierig ist.

weiterlesen...