4. August 2022 / Aus aller Welt

Bund fördert Corona-Nasenspray mit 1,7 Millionen Euro

Impfungen gegen das Coronavirus könnten bald nicht mehr nur durch den Arm verabreicht werden. Die Bundesregierung will einen Impfstoff födern, der durch die Nase in den Körper gelangen soll.

So aber anders: Die Bundesregierung will die Entwicklung eines neuen Corona-Impfstoffs unterstützen. Dieser soll allerdings durch die Nase in den Körper kommen.
Veröffentlicht am 4. August 2022 um 07:32 Uhr

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie fördert die Bundesregierung erstmals die Entwicklung eines nasalen Impfstoffs. Das Projekt der Universitätsklinik München namens Zell-Trans werde mit knapp 1,7 Millionen Euro unterstützt, sagte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger der «Augsburger Allgemeinen». Der Impfstoff soll per Nasenspray auf die Nasenschleimhaut aufgetragen werden, also ohne Nadel.

Damit könne er «direkt dort seine Wirkung entfalten, wo das Virus in den Körper eindringt», sagte die FDP-Politikerin. Mit dem Schleimhautimpfstoff würden Coronaviren direkt im Nasen-Rachen-Raum bekämpft und können sich dort gar nicht erst festsetzen. Damit könnte das Präparat im Idealfall nicht nur vor symptomatischen Erkrankungen schützen, sondern gleich vor einer Infektion.


Bildnachweis: © Sven Hoppe/dpa
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