10. April 2026 / Aus aller Welt

Touristenbus auf Kanareninsel verunglückt – ein Brite tot

La Gomera ist bei Touristen sehr beliebt. Die Kanareninsel ist nun von einem schweren Busunglück betroffen. Zur Ursache lagen zunächst keine genauen Angaben vor.

Die Ursache des Unfalls blieb vorerst unbekannt.
Veröffentlicht am 10. April 2026 um 18:21 Uhr

Bei einem schweren Busunglück auf der Kanareninsel La Gomera ist ein britischer Tourist ums Leben gekommen, weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Das Fahrzeug mit insgesamt 27 Touristen aus Großbritannien und einem spanischen Fahrer an Bord stürzte nach Angaben des Notdienstes der zu Spanien gehörenden Atlantikinsel eine Böschung hinunter. Alle Insassen wurden bei dem Unfall verletzt, drei davon schwer. Diese drei seien in Krankenhäuser auf La Gomera und Teneriffa gebracht worden.

Der Unfall ereignete sich den amtlichen Angaben zufolge gegen 13.15 Uhr (Ortszeit, 14.15 MESZ) unweit der Inselhauptstadt San Sebastián de La Gomera. Das Fahrzeug des Unternehmens «Gomera Tours» sei auf der Landstraße GM-2 in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und einen Abhang hinuntergestürzt. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar.

Am Unfallort waren noch Stunden nach dem Unfall zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, darunter Sanitäter, Feuerwehr und die Polizeieinheit Guardia Civil, wie die Regionalzeitung «Canarias7» berichtete. Ein Rettungshubschrauber unterstützte demnach die Bergung und den Abtransport der Verletzten.

Nach Medienberichten hatten alle betroffenen Touristen zuvor einige Tage in einer Ferienanlage in Playa Santiago verbracht. Sie waren auf dem Weg nach San Sebastián de La Gomera, um dort eine Fähre zur Insel Teneriffa zu nehmen, wie der Fernsehsender RTVE und andere Medien berichteten. Die Gruppe bestand demnach aus 24 Erwachsenen und drei Minderjährigen.


Bildnachweis: © Cecoes 112/Europapress/dpa
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