14. Oktober 2025 / Aus aller Welt

Busfahrer berichten über Kakerlaken in Londoner Bussen

Die britische Hauptstadt ist ohne ihre roten Busse kaum vorstellbar. Nun gibt es allerdings grausige Berichte.

Die roten Doppeldeckerbusse sind aus dem Londoner Stadtbild nicht wegzudenken. (Archivbild)
Veröffentlicht am 14. Oktober 2025 um 12:23 Uhr

Die berühmten roten Busse gehören zu Londons Stadtbild wie der Big Ben oder der Buckingham Palace. Nun gibt es allerdings einen ekligen Verdacht: Busfahrer berichteten der BBC zufolge über Kakerlaken in einigen Bussen der britischen Hauptstadt.

Fotos und Videos, die der BBC zugeschickt wurden, zeigen demnach, wie die Tierchen auf Sitzen oder in Pausenbereichen für die Fahrer rumkrabbeln. In einem Video ist laut der Rundfunkanstalt sogar zu sehen, wie es sich die Kakerlaken in einem Essensbehälter eines Busfahrers gemütlich machen. 

Aktivisten für Bussicherheit hätten sich mit einem Schreiben an die Verantwortlichen gewandt und auf das Problem hingewiesen, heißt es. Londoner Busfahrer erzählten «von anhaltenden Problemen mit Kakerlaken und unhygienischen Zuständen in ihren Fahrzeugen», sagte der Aktivist Kevin Mustafa laut dem Bericht. Dabei gehe es nicht um gelegentliche Vorkommnisse, viele Busfahrer würden von einem Befall sprechen, der eine Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit darstelle.

«Wir nehmen jede Meldung ernst und untersuchen die gemeldeten Vorfälle umgehend», teilten die Verkehrsbetriebe Transport for London (TfL) der BBC mit. Im Rahmen einer Untersuchung werde man geeignete Maßnahmen ergreifen, mitunter würden die Busse aus dem Verkehr genommen und mit Spezialgeräten gründlich gereinigt. Zugleich betonte TfL, dass solche Vorkommnisse selten seien. Die Busse und die Pausenräume werden demnach regelmäßig gereinigt.

Ganz neu ist das Problem der krabbelnden Fahrgäste in Londoner Bussen nicht: Bereits im vergangenen Jahr berichtete etwa die britische Zeitung «The Telegraph» über von Kakerlaken befallene TfL-Busse.


Bildnachweis: © Julia Kilian/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...
US-Medien: Schreiben behauptet Tod vermisster Nancy Guthrie
Aus aller Welt

Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.

weiterlesen...
Die Kinder der Flut: «Dieses Wasser und die ganzen Schreie»
Aus aller Welt

Eine Nacht voller Angst, danach zerstörte Zuhause und Spielplätze: Kinder aus dem Ahrtal erzählen, wie die Flut ihr Leben bis heute prägt.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Behindertenbeauftragter: Vielerorts gehen Aufzüge oft nicht
Aus aller Welt

Der ADAC hat stichprobenartig Haltestellen untersucht, ob sie für Menschen mit Behinderung gut zu erreichen sind. Wie das Ergebnis ausfällt und welche Reaktionen es gibt.

weiterlesen...
Anwalt: Tate-Brüder wollen sich Auslieferung widersetzen
Aus aller Welt

Nach ihrer Festnahme in den USA sitzen die Influencer Andrew und Tristan Tate laut ihres Anwaltes in Einzelzellen. Die britische Anklagebehörde will sie vor Gericht stellen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Behindertenbeauftragter: Vielerorts gehen Aufzüge oft nicht
Aus aller Welt

Der ADAC hat stichprobenartig Haltestellen untersucht, ob sie für Menschen mit Behinderung gut zu erreichen sind. Wie das Ergebnis ausfällt und welche Reaktionen es gibt.

weiterlesen...
Anwalt: Tate-Brüder wollen sich Auslieferung widersetzen
Aus aller Welt

Nach ihrer Festnahme in den USA sitzen die Influencer Andrew und Tristan Tate laut ihres Anwaltes in Einzelzellen. Die britische Anklagebehörde will sie vor Gericht stellen.

weiterlesen...