4. Dezember 2025 / Aus aller Welt

Der Frühwinter schaltet auf «Herbstprogramm»

Am Wochenende zeigt sich der Winter von seiner milderen Seite: Vielerorts gibt es graues, nasses Wetter – doch Glätte bleibt zunächst in einigen Regionen noch ein Thema.

Das Wetter wird zwar zum Wochenende milder, aber es bleibt vielerorts glatt. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 4. Dezember 2025 um 11:34 Uhr

Am Wochenende wird in Deutschland zumeist graues und ungemütliches Wetter mit zunehmend milderen Temperaturen erwartet. Dabei schalte der Frühwinter auf «Herbstprogramm» um, wie es beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach heißt.

In der Nacht zum Freitag kann es im Süden und Südosten aber mitunter noch einmal Schnee geben. So könne es im Süden und Südosten schon in Lagen um 500 Meter weiß werden, wie Meteorologe Martin Jonas erklärt. «Da zeigt der Winter, dass er noch nicht so schnell aufgeben will, und im Berufsverkehr ist es wahrscheinlich klug, ein paar Minuten mehr einzuplanen.» 

Auch, weil in tieferen Lagen der Regen - und das betreffe auch die westliche Mitte - vereinzelt auf gefrorene Böden fallen könne, was ein erhebliches Glättepotenzial mit sich bringe. Frostfrei verlaufe die Nacht vom Niederrhein bis zur Saar und von der Ostsee bis zur Lausitz.

Die genaueren Prognosen zum Wochenende

Am Freitag zeigt sich der Himmel meist stark bewölkt bis bedeckt, im Süden ist es teils ganztags neblig-trüb. In der Osthälfte fällt zeitweise leichter Regen, der nach Norden abzieht: Im Südosten kann es anfangs teils Schnee, teils örtlich gefrierenden Regen geben. Im Dauergrau erreichen die Höchstwerte um 0 Grad, sonst 2 bis 9 Grad. Dazu weht meist schwacher Wind aus südlichen Richtungen.

Am Samstag ist es von der Nordsee bis zu den Alpen stark bewölkt bis bedeckt. Allenfalls lokal kann es freundlicher werden. Zeitweise fällt Regen, in den Hochlagen Schnee. Von der Ostsee bis nach Niederbayern zeigt sich der Himmel dagegen zunächst wechselnd bewölkt mit längeren Auflockerungen und es bleibt meist trocken. In Niederbayern kann es gegen Abend Regen geben. 

Im Süden und Südosten ist auch Glatteis möglich. Die Temperaturen steigen auf 2 bis 9 Grad, am Rhein bis 11 Grad. Laut DWD kann es in Kamm- und Gipfellagen der nördlichen, westlichen und zentralen Mittelgebirge einzelne Sturmböen geben, auf dem Brockenplateau werden schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen. 

Am Sonntag wird es den Prognosen zufolge wechselnd bewölkt mit Schauern. Auflockerungen sind am ehesten im Osten und Süden zu erwarten. Mit Höchstwerten von 6 bis 13 Grad wird es etwas milder.


Bildnachweis: © Stefan Puchner/dpa
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