Der Winter kehrt mit Schnee und Eis nach Deutschland zurück. «Die seit Wochen anhaltende, außergewöhnlich milde Westwetterlage, die uns reichlich Regen und Hochwasser beschert hat, neigt sich nun endgültig dem Ende zu», sagte Meteorologe Christian Herold vom Deutschem Wetterdienst am Samstag in Offenbach. «Die Wetterlage stellt sich grundlegend auf Winter um.» Die Temperaturen steigen tagsüber nicht mehr über Null Grad. In den Alpenregionen könnten bis Montagfrüh 10 bis 20 Zentimeter Schnee fallen, in den Staulagen der Berge sogar bis zu 30 Zentimeter. Die Nächte werden klirrend kalt mit teils strengem Frost und Temperaturen bis minus 15 Grad. Die Schneefälle lassen Herold zufolge aber bald wieder nach und machen der Sonne Platz. «Während im Norden und im Süden Schnee liegt, müssen sich die Regionen in der Mitte auf eine längere Kahlfrostperiode einstellen», sagt der Meteorologe. Kahlfrost meint Frost bei schneefreiem Boden. Diese Wetterlage bleibe bis zum Ende der kommenden Woche weitestgehend stabil, allerdings komme nach und nach auch Nebel und Hochnebel dazu. Wetterbestimmend ist das kräftige Hoch «Arbo», das sich über dem Nordostatlantik und Westeuropa aufbaut, die übliche West-Ost-Zugbahn der Tiefdruckgebiete blockiert und die Ansammlung von massiver Kaltluft über Skandinavien fördert. Diese werde nun immer mehr angezapft, erläuterte Herold. «Im Nordosten gibt es bereits eine geschlossene Schneedecke, während im Süden ein Tief namens Charlotte über Oberitalien für stärkere Schneefälle sorgt.»
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Der Winter kommt mit Schnee und Minustemperaturen
Auf Dauerregen folgen Eis und Schnee. Der Winter kommt nach Deutschland zurück - mit Macht.
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