9. März 2026 / Aus aller Welt

Deutscher Schneeschuh-Wanderer in Tirol von Lawine getötet

Etwa 400 Meter stürzt ein Schneeschuh-Wanderer im Stubaital mit einer Lawine in die Tiefe. Seine Begleiter schlagen sofort Alarm. Trotz Suchgerät und Notarzt kommt jede Hilfe zu spät.

Die Wintersportler waren knapp über 2.000 Meter Seehöhe unterwegs. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 9. März 2026 um 16:24 Uhr

Ein Wintersportler aus dem Raum Stuttgart ist in den Tiroler Bergen Hunderte Meter von einer Lawine mitgerissen und getötet worden. Das teilte die österreichische Polizei am Montag mit. Demnach alarmierten zwei Begleiter des Mannes sofort die Rettungskräfte, doch der 59-jährige Schneeschuh-Wanderer konnte nur noch tot geborgen werden.

Die drei Bergsportler waren am Sonntag auf dem Stubaier Höhenweg bei Neustift im Stubaital knapp in über 2.000 Meter Höhe unterwegs. Als der 59-Jährige versuchte, eine sehr steile Rinne zu queren, löste sich die Lawine. Er stürzte mit den Schneemassen rund 400 Meter in die Tiefe, wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur schilderte. Der Mann sei völlig verschüttet worden, hieß es. 

Die zwei anderen Mitglieder der Gruppe, die die steile Furche im Berghang noch nicht überquert hatten, schlugen Alarm. Von einem Hubschrauber aus konnte ein Signal des Lawinenverschüttetensuchgeräts geortet werden, das der Mann bei sich trug. Bergretter gruben ihn aus. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.


Bildnachweis: © Matthias Bein/dpa
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