Bei den Blutspenderinnen und -spendern in Deutschland steht ein Generationenwechsel an. Die spendenstarke Babyboomer-Generation werde langsam ausscheiden, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes, Georg Götz. Alters- und krankheitsbedingt falle die Generation nach und nach für Spenden weg. Das müsse durch Jüngere ausgeglichen werden. «Wir sind derzeit ein bisschen in der Zwickmühle, weil wir uns schwertun, sogenannte Erstspender zu erreichen», sagte Götz im Gespräch mit der dpa im Vorfeld des Weltblutspendetags an diesem Samstag. Das DRK gewinne zwar auch neue Spender, es sei jedoch eine Herausforderung, diese Menschen von einer dauerhaften Spendenbereitschaft zu überzeugen. «Ein Neuspender ist toll, aber er müsste zum Stammspender werden.» Insbesondere in den Sommermonaten gebe es regelmäßig zu wenige Blutspenden, so Götz. Gründe seien die Urlaubszeit oder Hitzewellen. Doch der Bedarf an Blutpräparaten sei konstant hoch. Die DRK-Blutspendedienste appellieren daher auch an jüngere Menschen, regelmäßig Blut zu spenden. Blut spenden dürfen in der Regel gesunde Menschen ab 18 Jahren mit mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht. Männer können im Jahr sechsmal spenden, Frauen viermal.
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DRK: Generationenwechsel bei Blutspendern steht an
Ältere Blutspender werden in den kommenden Jahren zunehmend ausscheiden. Der Nachwuchs spendet – aber nicht oft genug.
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