Zypern und das östliche Mittelmeer sind am frühen Morgen von einem Erdbeben erschüttert worden. Die europäische Erdbebenwarte EMSC gab die Stärke des Bebens mit 6,5 an. Tausende Menschen rannten auf die Straßen und verbrachten die Nacht im Freien, wie der staatliche Rundfunk (RIK) berichtete. Das Beben ereignete sich wenige Minuten nach 2.00 (MEZ). Das Zentrum des Erdstoßes lag etwa 120 Kilometer nordwestlich von Limassol unter dem Meer in einer Tiefe von 51 Kilometern. «Es gibt keine Informationen über nennenswerte Schäden oder Opfer», sagte die Sprecherin des zyprischen Zivilschutzes, Olivia Michailidou, im zyprischen Staatsrundfunk am Morgen. Die Behörden nahmen eine Warnung vor einer möglichen Flutwelle etwa eine Stunde nach dem Beben wieder zurück. «Viele sind aufgeschreckt worden und rannten aus ihren Häusern heraus», sagte Giotis Papachristos, Bürgermeister der zyprischen Hafenstadt Polis im Nordwesten der Mittelmeerinsel im TV. Er habe nur kleinere Schäden gesehen. Verletzte gab es in seinem Gebiet nicht, wie er sagte. Der Erdstoß sei auch in der Südtürkei, in Israel, auf Kreta und Rhodos sowie in Ägypten zu spüren gewesen, hieß es in den Berichten weiter. Auch dort wurden zunächst keine Schäden registriert.
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Erdbeben vor Zypern erschüttert östliches Mittelmeer
Ein starkes Beben hat zahlreiche Menschen im Mittelmeerraum aus dem Schlaf gerissen. Zwischenzeitlich wurde auch eine Flutwellenwarung ausgegeben. Schwere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.
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