17. Dezember 2024 / Aus aller Welt

Erhebliche Schäden in Vanuatu nach Erdbeben im Südpazifik

Die Inselgruppe Vanuatu liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Immer wieder ereignen sich hier Erdbeben. Das jüngste hat eine Stärke von 7,3 - auch die Hauptstadt ist betroffen.

Vanuatu liegt zwischen Australien und den Fidschi-Inseln. (Archivbild)
Veröffentlicht am 17. Dezember 2024 um 08:04 Uhr

Ein Erdbeben der Stärke 7,3 hat den Inselstaat Vanuatu im Südpazifik östlich von Australien erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS ortete das Beben am Dienstag in einer Tiefe von etwa 57 Kilometern - ungefähr 30 Kilometer westlich von Vanuatus Hauptstadt Port Vila. Über mögliche Opfer lagen zunächst keine Angaben vor.

Im Internet veröffentlichte Videos und Fotos zeigen schwerbeschädigte Gebäude und Fahrzeuge in der Hauptstadt Port Vila. Dort habe das Gebäude, in dem sich die Botschaften der USA, Neuseelands, Frankreichs und Großbritanniens befinden, «erheblichen Schaden erlitten», schreiben die US-Botschaft und der neuseeländische Außenminister auf der Plattform X. 

In den sozialen Medien wurden auch Videos von Erdrutschen in der Nähe des Hafens von Port Vila geteilt. Die Nachbarländer Australien und Neuseeland haben der Regierung Vanuatus Unterstützung angeboten. Die Region wurde von einem Nachbeben der Stärke 5,5 erschüttert. Tsunami-Warnungen für Vanuatu, Neuseeland und Australien wurden Medienberichten zufolge wieder aufgehoben. 

Der Südseestaat Vanuatu besteht aus rund 80 Inseln und liegt knapp 1800 Kilometer östlich von Australien. Vanuatu liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.


Bildnachweis: © RICK RYCROFT/AP/dpa
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