Nach der Explosion in einer Unterführung im Saarland, bei der ein Mann getötet und vier weitere schwer verletzt wurden, laufen die Ermittlungen nach der Ursache und den Hintergründen auf Hochtouren. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Explosion in Völklingen «durch menschliches Handeln» ausgelöst worden ist. Genauere Informationen dazu gab es zunächst nicht. Zwei der Verletzten schwebten in Lebensgefahr. Die Explosion könnte auf ein Verbrechen zurückzuführen sein, aber auch ein Unfall sei möglich, sagte ein Sprecher der Polizei. Auch was für ein Gegenstand explodierte, blieb zunächst unklar. Die Polizei hat ein Hinweisportal geschaltet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise, Bilder, Videos, Mitteilungen zum Geschehen könnten unter https://sl.hinweisportal.de/ eingestellt werden. Gegen 00.15 Uhr waren bei der Polizei mehrere Notrufe wegen eines lauten Knalls eingegangen. Eine Person soll laut um Hilfe geschrien haben, wie ein Sprecher sagte. In der Fußgängerunterführung fanden die Beamten die fünf Männer. Für einen von ihnen kam jede Hilfe zu spät, er starb noch vor Ort. Die vier anderen verletzten Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sperrte die Unterführung ab. Auf Bildern ist zu sehen, wie die Einsatzkräfte Sichtschutzwände errichteten. In der Unterführung lag ein Fahrrad auf dem Boden. Den Ermittlern zufolge bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Völklingen ist eine Stadt mit etwa 40.000 Einwohner und liegt nur wenige Kilometer westlich von Saarbrücken direkt an der Saar. Sie ist die viertgrößte Stadt des Saarlandes.Lauter Knall kurz nach Mitternacht
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Toter und Verletzte bei nächtlicher Explosion in Völklingen
Mitten in der Nacht erschüttert ein lauter Knall die saarländische Stadt Völklingen. Viele Fragen zu der Detonation in einer Fußgängerunterführung sind noch offen.
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