30. Oktober 2025 / Aus aller Welt

Polizei: Zwei Deutsche bei Gewalttat in den USA getötet

Auf dem Gelände einer deutschen Tochterfirma in den USA fallen Schüsse. Zwei Menschen sterben. Nun teilt die Polizei mehr Details mit.

Bei den Opfern eines Gewaltverbrechens in den USA handelt es sich laut Polizei um deutsche Staatsbürger. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 30. Oktober 2025 um 21:30 Uhr

Die beiden Todesopfer eines Gewaltverbrechens im US-Bundesstaat Tennessee sind laut Polizei deutsche Staatsbürger. Die Behörden ermittelten wegen Doppelmords, teilte eine Sprecherin der örtlichen Polizei auf dpa-Anfrage mit. 

Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen 38 Jahre alten Amerikaner, der wie die beiden männlichen Opfer bei einer Tochterfirma des niedersächsischen Unternehmens Barku Barnstorfer Kunststofftechnik angestellt war. Ersten Erkenntnissen zufolge befand sich der Tatverdächtige im Kündigungsverfahren.

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, dass die Berichte bekannt seien. Eine offizielle Bestätigung der Todesfälle durch zuständige Behörden stehe allerdings noch aus. Auch die Deutsche Botschaft in Washington machte zunächst keine Angaben zur Staatsangehörigkeit der Opfer. 

Polizei: Tatverdächtiger hat sich wohl selbst erschossen

Die Barnstorfer Firma hatte zuvor bestätigt, dass zwei ihrer Mitarbeiter am Montag in Cleveland im US-Bundesstaat Tennessee «Opfer eines Verbrechens» geworden waren. «Wir alle stehen unter dem Eindruck der sinnlosen Tat», hieß es auf der Unternehmens-Webseite.

Nach Polizeiangaben waren die Einsatzkräfte am Montagvormittag verständigt worden, weil auf dem Gelände von Barku Plastics Schüsse gefallen waren. «Die Spuren am Tatort deuten darauf hin, dass beide Opfer tödliche Schussverletzungen erlitten haben», hieß es. Der Tatverdächtige sei nach der Tat geflohen und habe sich dann in einem Wohnhaus verschanzt. Nach mehreren Stunden habe ein Spezialeinsatzkommando dann den Mann tot vorgefunden. Die Polizei geht davon aus, dass sich der 38-Jährige selbst erschossen habe.


Bildnachweis: © Michael Reynolds/epa/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...
Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Die Kinder der Flut: «Dieses Wasser und die ganzen Schreie»
Aus aller Welt

Eine Nacht voller Angst, danach zerstörte Zuhause und Spielplätze: Kinder aus dem Ahrtal erzählen, wie die Flut ihr Leben bis heute prägt.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Autofahrer fährt in Italien in Gruppe von Radlern
Aus aller Welt

Die Szene kennen viele: Auf der Straße gibt es für Auto- und Radfahrer zu wenig Platz. In Italien artet ein Streit, wer wen behindert, völlig aus. Vier Amateursportler sind zum Teil schwer verletzt.

weiterlesen...
Waldbrand am Gardasee: Mehr als 200 Menschen evakuiert
Aus aller Welt

Am Westufer von Italiens größtem See, wo derzeit auch viele Deutsche Urlaub machen, bricht ein großes Feuer aus. Betroffen sind auch Touristen. Jetzt dürfen alle Evakuierten wieder zurück.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Autofahrer fährt in Italien in Gruppe von Radlern
Aus aller Welt

Die Szene kennen viele: Auf der Straße gibt es für Auto- und Radfahrer zu wenig Platz. In Italien artet ein Streit, wer wen behindert, völlig aus. Vier Amateursportler sind zum Teil schwer verletzt.

weiterlesen...
Waldbrand am Gardasee: Mehr als 200 Menschen evakuiert
Aus aller Welt

Am Westufer von Italiens größtem See, wo derzeit auch viele Deutsche Urlaub machen, bricht ein großes Feuer aus. Betroffen sind auch Touristen. Jetzt dürfen alle Evakuierten wieder zurück.

weiterlesen...