28. Mai 2026 / Aus aller Welt

Gruppe von Affen in Nordrhein-Westfalen ausgebüxt

Die Affenbande kann durch ein Loch in einer Backsteinwand aus einer Auffangstation in Witten ausreißen. Die cleveren Tiere haben sich den Weg offenbar selbst freigekratzt.

In freier Wildbahn sind Rhesusaffen vor allem in Asien anzutreffen - hierzulande lassen sie sich in Zoos beobachten. (Symbolfoto)
Veröffentlicht am 28. Mai 2026 um 15:36 Uhr

Eine Gruppe Rhesusaffen ist in Witten im Ruhrgebiet ausgebüxt. Die sehr intelligenten, aber scheuen Tiere hatten nach Angaben der Polizei am Mittwoch vermutlich Mörtel aus einer Backsteinmauer gekratzt und konnten so ausbrechen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der WDR hatte zuvor berichtet. Nach Angaben des Senders handelt es sich um sechs der sogenannten Tempelaffen. 

Sie seien aus Tierschutzgründen in einer Auffangstation untergebracht gewesen. Die Verantwortlichen hätten der Polizei glaubhaft versichert, dass von den Tieren keine Gefahr ausgehe. Daher suchen die Einsatzkräfte auch nicht aktiv nach den Affen. 

Bis zum Nachmittag seien nach Auskunft der Auffangstation drei der Ausreißer bereits wieder aufgetaucht, berichtete der Polizeisprecher. Wo sich die übrigen befinden, sei allerdings weiter unklar. 

«Wer einen Affen in seinem Garten sieht, kann sich aber an die Polizei oder die Feuerwehr wenden», so der Polizeisprecher. Man stehe in Kontakt mit den Verantwortlichen, die für das Einfangen der Tiere Sorge tragen würden.


Bildnachweis: © Uwe Anspach/dpa
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