3. August 2023 / Aus aller Welt

Heftiger Taifun tobt in Japan weiter

Heftige Winde, hoher Wellengang und starke Regenfälle: Taifun «Khanun» zieht über Japan hinweg - und fordert dabei auch Menschenleben. Viele Haushalte haben keinen Strom.

Der Taifun «Khanun» hat die «Freiheitsstatue» in Naha umgeworfen.
Veröffentlicht am 3. August 2023 um 14:42 Uhr

Der große und starke Taifun «Khanun» hält die Menschen im Süden Japans weiter in Atem. Wie die japanische Tageszeitung «Asahi Shimbun» online meldet, kamen bislang zwei Menschen in Folge der gewaltigen Sturmböen ums Leben.

In der Stadt Uruma in der seit Tagen schwer betroffenen Inselpräfektur Okinawa starb eine 89 Jahre alte Person an schweren Verbrennungen, die sie beim Brand ihres Hauses erlitten hatte. Am frühen Morgen Ortszeit waren weiterhin rund ein Drittel aller Haushalte auf Okinawa ohne Stromversorgung.

Ein 90 Jahre alter Mann war zuvor aus den Trümmern seiner Garage geborgen worden und kurz darauf im Krankenhaus verstorben. Der sechste Taifun der Saison bewegte sich unterdessen nördlich der Insel Miyako in der Präfektur Okinawa langsam in nordwestlicher Richtung weiter.

Bis Ende der Woche könnte er sich der südwestlichen Hauptinsel Kyushu nähern, hieß es. Die Behörden des Landes forderten die Bewohner weiter zu äußerster Vorsicht vor der andauernden Gefahr durch heftige Winde, hohen Wellengang und starke Regenfälle auf. Dutzende von Menschen erlitten laut örtlicher Medien Verletzungen.


Bildnachweis: © NTV/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel
Aus aller Welt

Blechlawinen vor dem Gotthard-Tunnel, Proteste in Amsteg: Wie Urlauber und Anwohner unter dem Mega-Stau leiden – und welche Alternativen es gibt.

weiterlesen...
Drei Tote bei Sturz von Harzturm
Aus aller Welt

Drei Menschen sterben nach einem Sturz von einem 65 Meter hohen Aussichtsturm im Harz. Was bislang bekannt ist.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Ätna kommt nicht zur Ruhe: Siziliens Tourismus unter Druck
Aus aller Welt

Wegen des Ätna-Ausbruchs sind viele Urlauber auf Sizilien gestrandet. Es kommen aber auch viele nicht mehr an: Hotels senken bereits Preise, doch Stornierungen belasten die Branche massiv.

weiterlesen...
Mangione gesteht tödlichen Angriff auf Versicherungschef
Aus aller Welt

Die aufsehenerregende Tötung eines Versicherungsmanagers erschütterte die USA. Nun gesteht der Angeklagte Mangione die Tat – und gibt preis, was ihn dazu motiviert hat.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Ätna kommt nicht zur Ruhe: Siziliens Tourismus unter Druck
Aus aller Welt

Wegen des Ätna-Ausbruchs sind viele Urlauber auf Sizilien gestrandet. Es kommen aber auch viele nicht mehr an: Hotels senken bereits Preise, doch Stornierungen belasten die Branche massiv.

weiterlesen...
Mangione gesteht tödlichen Angriff auf Versicherungschef
Aus aller Welt

Die aufsehenerregende Tötung eines Versicherungsmanagers erschütterte die USA. Nun gesteht der Angeklagte Mangione die Tat – und gibt preis, was ihn dazu motiviert hat.

weiterlesen...