Die Hochwasserlage am Inn hat sich etwas beruhigt. Mit der höchsten Meldestufe 4 sei nicht mehr zu rechnen, teilte der Hochwassernachrichtendienst des Bayerischen Landesamtes für Umwelt um Mitternacht mit. Gestern waren für die Landkreise Mühldorf am Inn und Rosenheim sowie für die Stadt Rosenheim Warnungen vor Überschwemmungen ausgesprochen worden. Die Wasserstände in Rosenheim seien nun rückläufig, hieß es. In Wasserburg am Inn galt die Warnstufe 3, es war am Abend noch mit einer höheren Warnstufe gerechnet worden. Im Hochwasserlagebericht hieß es nun in der Nacht, dass der Scheitel mit der Stufe 3 innerhalb der Nacht erreicht wird. Mit einer höheren Meldestufe sei also nicht mehr zu rechnen. Die Vorkehrungen für den Hochwasserschutz in der Altstadt würden zurückgefahren. Nach Angaben der Stadt wird sich die Lage bis in die frühen Morgenstunden deutlich entspannen. Es bestehe derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung, hieß es. Südlich der Donau muss an den Zuflüssen von der Iller bis zur Isar weiterhin stellenweise mit kleinen Ausuferungen in der Nacht gerechnet werden, ebenso an der oberen Donau, wie es im Hochwasserlagebericht weiter hieß. In Passau nähere sich der Scheitelbereich der höchsten Meldestufe. Am Mittwoch sei mit weiteren Anstiegen der Pegel an der Donau zu rechnen.
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Hochwasserlage am Inn entspannt sich
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