In Großbritannien und Irland sind die Folgen von Sturm Éowyn weiter zu spüren. Am Sonntag wurde der Tod eines 19-Jährigen aus Schottland gemeldet, der Mann hatte den Angaben zufolge am Freitag einen Autounfall und erlag am Samstag seinen Verletzungen. Auch in Irland war am Freitag ein Mann (20) gestorben, nachdem ein Baum auf sein Auto gestürzt war. Die Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten gingen am Wochenende voran. Am Sonntagmittag waren auf der irischen Insel dennoch noch gut 400.000 Gebäude ohne Strom. Zehntausende hatten kein Wasser. Irland war von dem Sturm am Freitag besonders heftig betroffen. Auch in Teilen Schottlands waren nach Angaben der Regierung in Edinburgh Tausende Haushalte vom Stromnetz abgeschnitten. Der Verkehr bleibe gestört. Straßen seien gesperrt, viele Zug-, Bus-, Flug- und Fährverbindungen müssten weiterhin gestrichen werden, hieß es in einer Mitteilung. Schottlands Regierungschef John Swinney äußerte zwar die Hoffnung, dass die wegen des Sturms geschlossenen Schulen bald wieder öffnen könnten. Mit Blick auf die Gesamtlage sagte er aber: «Die Menschen sollten sich auf anhaltende Störungen einstellen». Éowyn war in der Nacht zum Freitag auf Irland und Teile Großbritanniens getroffen und hatte massive Schäden verursacht. Das öffentliche Leben in den betroffenen Regionen stand weitestgehend still. Die Aufräumarbeiten dürften noch Tage dauern. Heute werden erneut Wind und Regen erwartet.Regierung rechnet mit «anhaltenden Störungen»
Bildnachweis: © Brian Lawless/PA Wire/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Weiterer Toter nach Sturm Éowyn - Tausende ohne Strom
Der Sturm war in der Nacht zum Freitag auf Irland und Teile Großbritanniens getroffen und hatte massive Schäden verursacht. Ein weiter Mensch erlag seinen Verletzungen.
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
Neueste Artikel
- 16. September 2026
Von Kostümen bis Wedeltechnik – Wer holt den Sauna-WM-Titel?
Ob mit Live-Musik, Kostümen oder ausgefeilter Wedeltechnik: Bei der Sauna-Aufguss-WM wird die Schwitzkabine zur Bühne. Die Teilnehmer kämpfen um Punkte in sechs Kategorien. Wer holt sich den WM-Titel?
- 16. September 2026
Malaria bei Anwohnern von Flughafen - wie kam es dazu?
In Frankfurt sind erneut Menschen an der tropischen Variante von Malaria erkrankt – diesmal mehrere Kilometer vom Flughafen entfernt. Was zu den Hintergründen der nun insgesamt acht Fälle bekannt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. September 2026
Von Kostümen bis Wedeltechnik – Wer holt den Sauna-WM-Titel?
Ob mit Live-Musik, Kostümen oder ausgefeilter Wedeltechnik: Bei der Sauna-Aufguss-WM wird die Schwitzkabine zur Bühne. Die Teilnehmer kämpfen um Punkte in sechs Kategorien. Wer holt sich den WM-Titel?
- 16. September 2026
Malaria bei Anwohnern von Flughafen - wie kam es dazu?
In Frankfurt sind erneut Menschen an der tropischen Variante von Malaria erkrankt – diesmal mehrere Kilometer vom Flughafen entfernt. Was zu den Hintergründen der nun insgesamt acht Fälle bekannt ist.

