29. Januar 2023 / Aus aller Welt

Tote und Verletzte bei Erdbeben im Iran

Am späten Samstagabend bebt die Erde in der Grenzregion zwischen dem Iran und der Türkei, dann erschüttern zwölf weitere Nachbeben die Region. Es gibt Tote und viele Verletzte.

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 sind im Iran mehrere Menschen ums Leben gekommen. Hunderte wurden verletzt.
Veröffentlicht am 29. Januar 2023 um 16:56 Uhr

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 im Nordwesten des Irans sind mindestens drei Menschen getötet und mehr als 800 verletzt worden. Etwa 60 Schwerverletzte seien in nahen Krankenhäusern notoperiert worden, fast alle von ihnen seien in der Zwischenzeit außer Lebensgefahr, so die örtliche Gesundheitsbehörde laut Staatssender IRIB. 

Das Epizentrum des Bebens lag in der Stadt Choi in der Provinz West-Aserbaidschan, wie iranische Medien in der Nacht zum Sonntag berichteten. Demnach wurden in Choi und in Dutzenden weiteren Ortschaften in der Grenzregion zur Türkei zahlreiche Gebäude beschädigt. Laut örtlichen Behörden wurde das Gebiet in der Nacht zum Sonntag von zwölf Nachbeben erschüttert.

Laut dem Geoforschungszentrum Potsdam ereignete sich das Beben am Samstagabend gegen 21.44 Uhr (Ortszeit) in einer Tiefe von 10 Kilometern.

Die iranische Regierung schickte umgehend Rettungskräfte des Roten Halbmonds in die betroffenen Gebiete. Aus Angst vor weiteren Nachbeben mussten über 70 000 Familien trotz eisiger Kälte die Nacht im Freien verbringen.

Erst am Mittwoch vor einer Woche hatte es in der Region ein Erdbeben gegeben. Dabei wurden mindestens 120 Menschen verletzt und Hunderte Gebäude beschädigt.


Picture credit: © Oliver Berg/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Goldener Kamm in Gütersloh
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...

weiterlesen...
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Aus aller Welt

Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.

weiterlesen...
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Aus aller Welt

Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mindestens 20 Tote bei Brand auf Frachter in Ostchina
Aus aller Welt

Auf einem Frachter in Ostchina bricht ein großes Feuer aus. Staatsmedien berichten von vielen Verletzten und Toten. Doch einige Details bleiben zunächst unklar.

weiterlesen...
Gewaltvorwürfe an Pariser Schulen: Rathausspitze im Fokus
Aus aller Welt

In der französischen Hauptstadt laufen rund 235 Verfahren zu mutmaßlicher Gewalt an Schülerhorten. Nun geraten auch der aktuelle Bürgermeister und seine Vorgängerin ins Visier der Justiz.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mindestens 20 Tote bei Brand auf Frachter in Ostchina
Aus aller Welt

Auf einem Frachter in Ostchina bricht ein großes Feuer aus. Staatsmedien berichten von vielen Verletzten und Toten. Doch einige Details bleiben zunächst unklar.

weiterlesen...
Gewaltvorwürfe an Pariser Schulen: Rathausspitze im Fokus
Aus aller Welt

In der französischen Hauptstadt laufen rund 235 Verfahren zu mutmaßlicher Gewalt an Schülerhorten. Nun geraten auch der aktuelle Bürgermeister und seine Vorgängerin ins Visier der Justiz.

weiterlesen...