6. Februar 2026 / Aus aller Welt

Lebensgefährte nach Fund von Leiche ohne Kopf in U-Haft

Nach der Entdeckung von abgetrennten Händen an der Autobahn 45 und einer Leiche bei Koblenz sitzt ein 41 Jahre alter Äthiopier in Deutschland in Untersuchungshaft. Es gibt noch viele offene Fragen.

Auf diesem Teilstück der A45 wurden Mitte November die abgetrennten Hände der Frau gefunden. (Archivbild)

Nach den Funden von abgetrennten Händen auf der A45 bei Olpe und der Leiche der Frau (32) nahe Koblenz sitzt der 41 Jahre Lebensgefährte des Opfers in Deutschland in Untersuchungshaft. Laut gemeinsamer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn wurde der Mann von Äthiopien ausgeliefert. Zuvor waren Ermittler der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft nach Afrika gereist, um den Tatverdächtigen nach Deutschland zu bringen. 

Der 41-Jährige wurde am Freitag einem Haftrichter in Bonn vorgeführt. Der schickte ihn wegen des Verdachts auf Totschlag in U-Haft. Zu den Vorwürfen hat er sich laut Mitteilung bislang nicht geäußert. Weiter ist unklar, wo die Frau getötet wurde, die am 16. November 2025 ihre Unterkunft in Bonn verlassen hatte. Auch bleibt ihr abgetrennter Kopf verschwunden. 

Funde Mitte November an der A45 im Sauerland

Zunächst waren Mitte November die abgetrennten Frauenhände auf der Autobahn gefunden worden. Durch die Fingerabdrücke wurden sie der 32-jährigen Frau zugeordnet. Ihr drei Monate altes Baby war unverletzt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden. Die Leiche wurde Anfang Dezember in einem Wald in Monreal (Rheinland-Pfalz) entdeckt. An dem Leichnam fehlten die Hände und auch der Kopf.


Bildnachweis: © Alex Talash/dpa
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