Sie sind nicht älter als 15 Jahre, aber im vergangenen Sommer sollen sie immer wieder zugeschlagen und getreten, die Taten gefilmt und damit in Heilbronn in Baden-Württemberg für Schlagzeilen gesorgt haben. Als «Mädchenbande» wurde die Gruppe aus mindestens zehn und bis zu 30 gewaltbereiten Mädchen bekannt. Gegen drei mutmaßliche Schlägerinnen sollte heute (13.30 Uhr) der Prozess vor dem Amtsgericht beginnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung vor. Das Jugendschöffengericht will hinter verschlossenen Türen tagen, weil die Mädchen so jung sind. Über den Verlauf der Verhandlung soll nichts nach außen dringen. Viele andere aus der Gruppe sind oder waren unter 14 und sind damit strafunmündig. Insgesamt soll die Bande nach Polizeiangaben aus bis zu 30 Jüngeren und Jugendlichen bestanden haben und für mindestens 23 Körperverletzungen im Juli und August verantwortlich sein. Ein Großteil der Taten wurde mit Handys gefilmt. Das Vorgehen bei den Schlägereien war demnach immer ähnlich. Die Mädchen sollen in unterschiedlichen Zusammensetzungen andere Jugendliche – vor allem auch junge Frauen – angesprochen und sie beschuldigt haben, Kontakt zum Freund einer der Tatverdächtigen zu haben. Nach Polizeiangaben ein stets haltloser Vorwurf, der aber der Auslöser für Beleidigungen, Schläge und Tritte war.Hinter verschlossenen Türen
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Mädchengewalt in Heilbronn – Amtsgericht verhandelt
Im vergangenen Sommer gingen bei der Polizei Anzeigen ein wegen Körperverletzung. Oft hieß es, Mädchen seien die Täterinnen. Nun müssen drei von ihnen vor Gericht. Sie sind erst 14 und 15 Jahre alt.
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