Nach heftigen Regenfällen sind in der Hauptstadt von Guatemala mehrere Häuser von der starken Strömung eines Flusses mitgerissen worden, mindestens sechs Menschen kamen nach Angaben der Polizei dabei ums Leben. Ein Dutzend weitere Menschen werden vermisst, wie die Nationale Notfallbehörde des mittelamerikanischen Landes (Conred) mitteilte. Der über die Ufer getretene Fluss Las Vacas spülte nach Behördenangaben in der Nacht zum Montag mindestens sechs einfach gefertigte Häuser unter der Brücke El Naranjo weg. Rettungskräfte suchten auf einer Strecke von 15 Kilometern entlang des Flusses im Schlamm nach den Vermissten, wie der Radiosender Emisoras Unidas berichtete. «Angesichts der Tragödie in der Siedlung Dios Es Fiel, die das Hochwasser des Flusses verursacht hat, drücke ich meine tiefe Besorgnis und meine Solidarität mit den betroffenen Familien aus», schrieb Präsident Alejandro Giammattei auf der Plattform X, früher Twitter. 94 Rettungskräfte seien im Einsatz. Guatemala ist das bevölkerungsreichste Land in Mittelamerika mit 18 Millionen Einwohnern. Unwetter verursachen dort in der Regenzeit häufig Erdrutsche und Überschwemmungen mit zahlreichen Todesopfern. Bei einer Sturzflut im Westen von Mexiko sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Weitere neun Personen würden in der Gemeinde Autlán de Navarro noch vermisst und drei seien gerettet worden, schrieb der Gouverneur des Bundesstaates Jalisco, Enrique Alfaro, auf der Online-Plattform X, ehemals Twitter. Die Rettungskräfte seien mit Suchhunden und Drohnen im Einsatz. Ursache des Unglücks war den Behörden zufolge ein erhöhter Wasserstand am Bach El Jalocote. Mehrere Häuser und Brücken seien von den dadurch ausgelösten Schlammlawinen beschädigt worden, berichtete die Zeitung «El Informador». Der Bürgermeister von Autlán, Gustavo Robles, sprach demnach von acht Todesopfern.Tote bei Sturzflut in Mexiko
Bildnachweis: © Moises Castillo/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mehrere Tote nach Hochwasser in Guatemala und Mexiko
Im zentralamerikanischen Guatemala riss ein Hochwasser mehrere Häuser mit - mindestens sechs Menschen starben. Auch in Mexiko kamen bei einer Sturzflut sieben Menschen ums Leben.
Meistgelesene Artikel
Nach einem tödlichen Wohnungsbrand in Rietberg-Mastholte empfiehlt Thomas Bosmann, Obermeister der Elektro-Innung...
- 20. Mai 2026
Vorbereitung für den Ernstfall
Gütersloh. Die Nachrichten machten an diesem Montagmorgen, den 18. Mai, einheitlich mit der Ankündigung auf, dass der...
Das Bundeskabinett hat am 29. April 2026 das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen – und dabei alle...
Neueste Artikel
Nach dem Brand im Umspannwerk bleibt unklar, wann alle Haushalte wieder Strom haben. Auch der Grund für das Feuer ist den Ermittlern noch ein Rätsel. Was bisher bekannt ist - und was noch unklar ist.
- 8. Juni 2026
So will die Bahn für mehr Sicherheit sorgen
Die Zahl von Kameras, Bodycams und Schutzhelmen wird aufgestockt: Die Bahn setzt auf neue Technik und Ausrüstung, um das Sicherheitsgefühl ihrer Beschäftigten und Fahrgäste zu stärken.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem Brand im Umspannwerk bleibt unklar, wann alle Haushalte wieder Strom haben. Auch der Grund für das Feuer ist den Ermittlern noch ein Rätsel. Was bisher bekannt ist - und was noch unklar ist.
- 8. Juni 2026
So will die Bahn für mehr Sicherheit sorgen
Die Zahl von Kameras, Bodycams und Schutzhelmen wird aufgestockt: Die Bahn setzt auf neue Technik und Ausrüstung, um das Sicherheitsgefühl ihrer Beschäftigten und Fahrgäste zu stärken.

