19. März 2023 / Aus aller Welt

Brand zerstört Häuser - Undichte Gasleitung mögliche Ursache

Mitten in der Nacht geht ein Wohnhaus in Flammen auf. Anwohner wollen eine Explosion gehört haben. Das Feuer greift auf ein mit dem Haus verbundenes Gebäude über - mit erheblichen Folgen.

Die Ursache für den Brand ist bisher unklar, nach Polizeiangaben nahmen Anwohner «zunächst eine laute Explosion wahr».

Nach einer Explosion im Keller ist in der Nacht zum Sonntag ein Mehrfamilienhaus in der sächsischen Vogtlandgemeinde Ellefeld durch Feuer zerstört und ein weiteres unbewohnbar geworden. Unter den Trümmern wurde am Vormittag ein lebloser Mann gefunden. Es handelt sich laut Polizeidirektion Zwickau um den 67-jährigen Eigentümer des Hauses, von dem das Feuer ausging. Bei dem anderen Gebäude brannte der Dachstuhl aus. Nach Angaben der Behörde wird der entstandene Sachschaden auf «mindestens 600.000 Euro» geschätzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Brandursachenermittler könnte eine undichte, außer Betrieb befindliche Gasleitung ursächlich für die laute Explosion um Mitternacht sein. Davon berichteten laut Polizei Anwohner. Demnach brannte danach das eine der miteinander verbundenen Altbau-Reihenhäuser «lichterloh». Obwohl mehrere Feuerwehren schnell vor Ort waren, griffen die Flammen auf das direkte Nachbarhaus über.

Rund 100 Feuerwehrleute an Löscharbeiten beteiligt

Dessen Bewohner hatten es zuvor ohne fremde Hilfe verlassen. Die umliegenden Gebäude wurden vorsorglich evakuiert, Strom- und Gasversorgung zeitweise abgestellt. Insgesamt wurden elf Erwachsene und ein Kind in Sicherheit gebracht. Der Tote lebte allein in seinem Haus, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Die Löscharbeiten, an denen rund 100 Feuerwehrleute beteiligt waren, dauerten knapp vier Stunden bis zum frühen Morgen. Das Haus, in dem der Brand ausbrach, ist eingestürzt, das andere «bis auf weiteres» nicht nutzbar. Dessen Bewohner verloren erstmal ihr Zuhause. Sie seien bei Nachbarn untergekommen, sagte die Polizeisprecherin. Der Gesamtsachschaden ist noch nicht bekannt - und in dem Fall ermittelt die Kriminalpolizei.


Bildnachweis: © Mike Müller/dpa
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