Einsatzteams haben nach dem folgenschweren Erdrutsch auf einem Campingplatz am Mount Maunganui in Neuseeland menschliche Überreste entdeckt. Die Identifizierung laufe nun, wie lange sie dauern werde, sei aber unklar, teilte die Polizei mit. Inzwischen handele es sich nicht mehr um eine Rettungs-, sondern um eine reine Bergungsaktion. Man gehe nicht davon aus, Überlebende zu finden. «Wir haben die Familien heute Morgen über diese Nachricht informiert und werden sie weiterhin umfassend unterstützen», erklärte der örtliche Polizeichef Tim Anderson. Die sechs Opfer seien zwischen 15 und 71 Jahre alt. Fünf von ihnen seien Neuseeländer, eine 20 Jahre alte Person stamme aus Schweden. Der Erdrutsch hatte am Donnerstagmorgen (Ortszeit) Teile des bekannten Campingareals zerstört und Zelte unter Schlamm begraben. Vorausgegangen waren Rekordniederschläge. In der Region fiel innerhalb von zwölf Stunden so viel Regen wie sonst in zweieinhalb Monaten – der höchste Tageswert seit Beginn der Aufzeichnungen. Warum der Campingplatz trotz der Sturzfluten und des aufgeweichten Bodens nicht vorsichtshalber geräumt wurde, wird derzeit untersucht. Augenzeugen berichteten nach dem Unglück, dass aus einem Toilettenblock Hilfeschreie zu hören gewesen seien. Nach etwa 15 Minuten seien die Stimmen verstummt. Der Badeort Mount Maunganui liegt auf einer Halbinsel und ist bekannt für seine atemberaubende Natur, herrlichen Strände und einen markanten erloschenen Vulkan. Das Gebiet liegt in der Region Bay of Plenty auf der Nordinsel Neuseelands.Zeugen berichteten von Hilfeschreien
Bildnachweis: © Corey Fleming/Pool New Zealand Herald/AP/dpa
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Menschliche Überreste nach Erdrutsch in Neuseeland entdeckt
Nach dem Erdrutsch am Mount Maunganui suchen Helfer nicht mehr nach Überlebenden. Es geht inzwischen darum, Leichen zu bergen. Eines der Opfer kommt aus dem Ausland.
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