26. August 2025 / Aus aller Welt

Messerattacke: US-Botschaft fordert höchstmögliches Strafmaß

Ein junger US-Amerikaner versucht, Frauen in einer Straßenbahn zu schützen. Daraufhin wird er laut Polizei von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen. Die US-Botschaft verurteilt die Attacke.

Die US-amerikanische Botschaft in Berlin lobt das mutige Eingreifen des 20 Jahre alten US-Bürgers. Laut Polizei soll er eingeschritten sein, als zwei Männer junge Frauen belästigten. Dara...
Veröffentlicht am 26. August 2025 um 14:29 Uhr

Nach der Messerattacke in einer Dresdner Straßenbahn fordert die US-amerikanische Botschaft in Berlin ein schnelles und entschiedenes Vorgehen gegen die Täter. «Wir drängen die deutschen Behörden dazu, die Täter schnell zur Rechenschaft zu ziehen und sie im gesetzlich höchstmöglichen Maß zu bestrafen», heißt es in einer über die Plattform X verbreiteten Stellungnahme. 

Man verurteile die brutale Attacke auf einen amerikanischen Bürger scharf. «Während er mutig eingriff, um eine Mitreisende zu beschützen, wurde er bösartig angegriffen», schreibt die US-Botschaft.

In der Nacht zum Sonntag hatte ein bisher unbekannter Täter mit einem Messer den 20 Jahre alten US-Amerikaner angegriffen. Nach Polizeiangaben soll der 20-Jährige zuvor eingegriffen haben, als zwei Männer in einer Straßenbahn junge Frauen belästigten. 

Die beiden Männer flüchteten, ein Tatverdächtiger (21) wurde wenig später gefasst. Er befindet sich aber wieder auf freiem Fuß, weil er nicht verdächtigt wird, den 20-Jährigen mit dem Messer attackiert zu haben. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Haupttäter blieb bislang erfolglos.

Der US-Amerikaner hatte eine tiefe Schnittverletzung im Gesicht erlitten und befindet sich weiter im Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr.


Bildnachweis: © Fabian Sommer/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Goldener Kamm in Gütersloh
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...

weiterlesen...
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Aus aller Welt

Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.

weiterlesen...
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Aus aller Welt

Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Malaria bei Anwohnern von Flughafen - wie kam es dazu?
Aus aller Welt

In Frankfurt sind erneut Menschen an der tropischen Variante von Malaria erkrankt – diesmal mehrere Kilometer vom Flughafen entfernt. Was zu den Hintergründen der nun insgesamt acht Fälle bekannt ist.

weiterlesen...
KI-Kameras und neue Konzepte: Wiesn-Sicherheit verstärkt
Aus aller Welt

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Das Oktoberfest ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Malaria bei Anwohnern von Flughafen - wie kam es dazu?
Aus aller Welt

In Frankfurt sind erneut Menschen an der tropischen Variante von Malaria erkrankt – diesmal mehrere Kilometer vom Flughafen entfernt. Was zu den Hintergründen der nun insgesamt acht Fälle bekannt ist.

weiterlesen...
KI-Kameras und neue Konzepte: Wiesn-Sicherheit verstärkt
Aus aller Welt

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Das Oktoberfest ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

weiterlesen...