Im August gibt es Hummeln, Schmetterlinge, Libellen und viele andere Insekten zu beobachten. Vom 4. bis 13. August rufen der bayerische Naturschutzverband LBV und der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) deshalb wieder die Bevölkerung auf, eine Stunde lang die sechsbeinigen Tierchen in ihrer Umgebung zu zählen und zu melden. Es ist die zweite Runde der Mitmachtaktion «Insektensommer». Bereits im Juni hatten sich daran viele Menschen beteiligt und fast 3500 Meldungen abgegeben. Dabei hatten diese nach Angaben der Naturschutzverbände auffallend viele Hornissen gesichtet, Schmetterlinge dagegen deutlich seltener. Mit der Zählaktion wollen Nabu und LBV den Fokus auf die Bedeutung und Gefährdung der Insekten lenken. Außerdem soll das Projekt wichtige Hinweise liefern, wie es den Käfern, Hummeln, Bienen und Schmetterlingen hierzulande geht. Der August ist dem Nabu zufolge für viele Insekten der Höhepunkt des Jahres. Wespen- und Hornissenvölker erreichen dann zum Beispiel ihre volle Größe. Auch Grashüpfer und Heupferde sind demnach im Hochsommer ausgewachsen. Im Mittelpunkt der Aktion stehen laut dem LBV wieder die heimischen Hummeln und andere Arten, die jetzt verstärkt hüpfen, krabbeln und fliegen wie die Blaue Mosaikjungfer. «Auch farbenprächtige Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs oder der Schwalbenschwanz flattern dieser Tage über die Wiesen. Am besten beobachten lassen sie sich an sonnigen, windstillen Tagen», sagte LBV-Expertin Tarja Richter.
Bildnachweis: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mitmachaktion «Insektensommer» geht in zweite Runde
Ob Hummeln, Schmetterlinge oder Libellen: Der Nabu und der LBV rufen erneut dazu auf, Insekten zu zählen und zu melden. Dadurch soll der Fokus auf die Gefährdung der Tiere gelegt werden.
Meistgelesene Artikel
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
- 30. Juni 2026
45-Jähriger in U-Haft - Trauer nach Tat in Stade
Ein Termin zum Sorgerecht für ein Baby endet tödlich. Sechs Menschen, die vermitteln und helfen wollten, sterben. Am Tag danach kommt der 45-Jährige in U-Haft.
Sechs Tote, mehrere Verletzte: Ein Gewaltverbrechen erschüttert eine Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade. Die Behörden teilen erste Erkenntnisse.
Neueste Artikel
- 16. Juli 2026
Ölteppich auf Mosel - 124 Schiffspassagiere sitzen fest
Ein technischer Defekt eines Passagierschiffs sorgt für einen Ölteppich auf der Mosel. Die Menschen an Bord müssen vorerst an der Schleuse bleiben. Was bislang bekannt ist.
- 16. Juli 2026
Deutlich mehr E-Scooter-Unfälle und mehr Tote
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Verletzten oder Toten ist laut Statistik im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die meisten Todesopfer sind demnach selbst gefahren.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. Juli 2026
Ölteppich auf Mosel - 124 Schiffspassagiere sitzen fest
Ein technischer Defekt eines Passagierschiffs sorgt für einen Ölteppich auf der Mosel. Die Menschen an Bord müssen vorerst an der Schleuse bleiben. Was bislang bekannt ist.
- 16. Juli 2026
Deutlich mehr E-Scooter-Unfälle und mehr Tote
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Verletzten oder Toten ist laut Statistik im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die meisten Todesopfer sind demnach selbst gefahren.

