25. August 2026 / Aus aller Welt

Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen

Eine junge Frau ist am Nachmittag mit ihrem Kleinkind auf dem Gehweg unterwegs. Dann kommt es zu einem verheerenden Unglück.

In keinem Bundesstaat der USA blitzt es öfter als in Florida. (Archivbild)
Veröffentlicht am 25. August 2026 um 07:23 Uhr

Im US-Bundesstaat Florida sind eine Mutter und ihr zweijähriges Kind auf einem Gehweg vom Blitz erschlagen worden. Trotz Wiederbelebungsversuchen der Einsatzkräfte erlagen die 31-Jährige und ihre Tochter ihren Verletzungen, wie die örtliche Polizei mitteilte. Sie seien kurz nach dem Eintreffen im Krankenhaus am Sonntagnachmittag (Ortszeit) für tot erklärt worden. Der Vorfall im Ort Margate nördlich der Stadt Miami werde weiter untersucht.

Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC liegen die Überlebenschancen, wenn man direkt vom Blitz getroffen wird, bei rund 90 Prozent. Pro Jahr gab es in den vergangenen beiden Jahrzehnten in den USA demnach im Durchschnitt 26 Todesfälle infolge von Blitzeinschlägen, vor allem in den Sommermonaten. In den USA leben gut 340 Millionen Menschen. Zum Vergleich: In Deutschland kommt es bei Hunderttausenden Blitzen, die alljährlich einschlagen, im Durchschnitt zu etwa vier Todesfällen.

In keinem Bundesstaat der USA blitzt es laut CDC öfter als in Florida. In den vergangenen 50 Jahren wurden dort mehr als 2.000 Verletzungen durch Blitzeinschläge gemeldet.


Bildnachweis: © picture alliance / Douglas R. Clifford/Tampa Bay Times via ZUMA Wire/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Goldener Kamm in Gütersloh
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...

weiterlesen...
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Aus aller Welt

Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.

weiterlesen...
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Aus aller Welt

Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Studie: Goldabbau und Wetter bedrohen Indigene im Amazonas
Aus aller Welt

Indigene Gebiete im Amazonas sind besonders von illegalem Goldabbau und extremen Wetterlagen betroffen. Warum sich die Folgen gegenseitig verstärken, zeigt ein aktueller Bericht.

weiterlesen...
ADAC: Mehr Staus als vor einem Jahr
Aus aller Welt

Die Rekordpreise an den Tankstellen haben viele Autofahrer nicht davon abgehalten, ins Staurisiko zu gehen. Der ADAC zählte in den Sommerferien mehr Staus als vor einem Jahr.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Studie: Goldabbau und Wetter bedrohen Indigene im Amazonas
Aus aller Welt

Indigene Gebiete im Amazonas sind besonders von illegalem Goldabbau und extremen Wetterlagen betroffen. Warum sich die Folgen gegenseitig verstärken, zeigt ein aktueller Bericht.

weiterlesen...
ADAC: Mehr Staus als vor einem Jahr
Aus aller Welt

Die Rekordpreise an den Tankstellen haben viele Autofahrer nicht davon abgehalten, ins Staurisiko zu gehen. Der ADAC zählte in den Sommerferien mehr Staus als vor einem Jahr.

weiterlesen...