Der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) hat einem pakistanisch-stämmigen Taxifahrer gedankt, der den flüchtigen Todesfahrer in Mannheim gestoppt haben soll. Der Mann habe eine ganz herausragende Rolle gespielt, sagte der Politiker beim Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer. «Der sich so mutig verhielt, dem Täter hinterherfuhr und schließlich dessen Fahrzeug blockierte, um weiteren Schaden abzuwenden.» Der Taxifahrer lebe seit 15 Jahren in Deutschland und sei Mitglied der Ahmadiyya-Muslimgemeinde. «Er, so wurde mir berichtet, sagt, er habe als Muslim und als Staatsbürger so mutig gehandelt.» Am Mittwoch will sich Specht mit dem Mann treffen. Ein 40 Jahre alter Ludwigshafener war am Rosenmontag mit seinem Wagen durch die Mannheimer Fußgängerzone gerast. Eine 83-jährige Frau und ein 54-jähriger Mann kamen ums Leben. Elf Menschen wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und sitzt mittlerweile unter anderem wegen Mordes in Untersuchungshaft. In einem ökumenischen Gottesdienst wurde in Mannheim am Abend der Opfer der Todesfahrt gedacht.
Bildnachweis: © Andreas Henn/Evangelische Kirche Mannheim/dpa
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Mannheimer OB dankt Taxifahrer für mutiges Eingreifen
Ein Autofahrer fährt am Rosenmontag in eine Menschenmenge in Mannheim. Den flüchtigen Täter soll ein Taxifahrer verfolgt und gestellt haben - für das mutige Eingreifen gibt es viel Lob.
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