22. April 2025 / Aus aller Welt

Rabea Rogge: Schwerelosigkeit war das Magischste

Bei ihrem viertägigen Raumflug war die Wissenschaftlerin Rabea Rogge von der Schwerelosigkeit besonders fasziniert. Allerdings war der plötzliche Übergang gewöhnungsbedürftig.

Für Rabea Rogge hatte die Aufhebung der Schwerkraft während ihres Weltraumflugs etwas Magisches.
Veröffentlicht am 22. April 2025 um 04:30 Uhr

Rabea Rogge (29), erste deutsche Frau im Weltall, hat bei ihrer viertägigen Mission vor allem die Schwerelosigkeit genossen. Die Aufhebung der Schwerkraft sei das Magischste gewesen, sagte die 29-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Alles funktioniert anders», erläuterte sie. «Man fühlt sich wieder wie ein Kind, weil es auf einmal so viel gibt herauszufinden.»

Schon der Start sei ein unglaubliches Gefühl gewesen, sagte Rogge, die aus Berlin stammt und in Norwegen promoviert. Doch dann habe es den Moment gegeben, «wo man wie nach vorne fällt, aber dann schon im Orbit ist», erzählte sie weiter. «Und dann war das Komische, dass alles angefangen hat zu schweben.» Das sei total faszinierend gewesen, aber auch «sehr Übelkeit erregend». «Wir haben uns dann recht schnell innerhalb des ersten Tages daran gewöhnt. Und dann kann man anfangen, damit rumzuspielen.»

Rogge war mit drei weiteren Crew-Mitgliedern im Rahmen der Mission «Fram2» - benannt nach einem norwegischen Polarforschungsschiff aus dem 19. Jahrhundert - in einer «Dragon»-Raumkapsel im All unterwegs. Anfang April war die Crew im Meer vor der US-Küste gelandet. Für die Mission hatte ein Milliardär das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk beauftragt.


Bildnachweis: © Jens Kalaene/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

JP Kraemer: Unternehmen öffnen wieder
Aus aller Welt

Trotz der Ermittlungen gegen Jean Pierre Kraemer öffnen seine Unternehmen wieder. Die Entscheidung fiel nach intensiven Gesprächen zwischen Mitarbeitern, Management und Kraemer.

weiterlesen...
Stein und Staub: Großer Felssturz an der Zugspitze
Aus aller Welt

Eine riesige Staubwolke, bröckelnde Felsen und trotzdem keine Gefahr für Wege oder Gebäude – was steckt hinter dem ungewöhnlichen Felssturz an der Zugspitze?

weiterlesen...
Die «Hells Angels» und die Spur des schmutzigen Geldes
Aus aller Welt

Polizisten und Steuerfahnder gehen mit einer Großaktion gegen Rocker der «Hells Angels» und ein Geldwäsche-System vor. Die Ermittler wollen 48,6 Millionen Euro Vermögen beschlagnahmen.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Schulmassaker in Kanada: Angreiferin hatte wohl Unterstützer
Aus aller Welt

Im Februar erschießt eine 18-Jährige acht Menschen in Kanada, sechs von ihnen in einer Schule. Nun enthüllen Ermittler: dem Attentat ging ein langer Austausch voraus.

weiterlesen...
Erste reguläre Behandlung mit Genschere in Deutschland
Aus aller Welt

Für die Entwicklung der Crispr-Methode gab es 2020 den Nobelpreis. Nun hat ein Patient bundesweit erstmals nach der Zulassung der Genscheren-Therapie ein entsprechendes Mittel erhalten.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Schulmassaker in Kanada: Angreiferin hatte wohl Unterstützer
Aus aller Welt

Im Februar erschießt eine 18-Jährige acht Menschen in Kanada, sechs von ihnen in einer Schule. Nun enthüllen Ermittler: dem Attentat ging ein langer Austausch voraus.

weiterlesen...
Erste reguläre Behandlung mit Genschere in Deutschland
Aus aller Welt

Für die Entwicklung der Crispr-Methode gab es 2020 den Nobelpreis. Nun hat ein Patient bundesweit erstmals nach der Zulassung der Genscheren-Therapie ein entsprechendes Mittel erhalten.

weiterlesen...