Rund zwei Wochen vor dem nächsten möglichen Starttermin ist das Raketensystem für die krisengeplagte bemannte Mondmission «Artemis 2» zurück auf den Startplatz gebracht worden. Mithilfe einer Art Transportwagen wurde das rund 100 Meter hohe System - bestehend aus der Rakete «Space Launch System» und der «Orion»-Kapsel - von der Werkshalle aus zum Startplatz auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral gerollt, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Der Transport über die etwa sechs Kilometer lange Strecke dauerte rund elf Stunden. Für den Start der Mission, mit der erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen sollen, wird derzeit der 1. April anvisiert. Im Anschluss gibt es bis zum 6. April weitere Startmöglichkeiten. Mit der auf etwa zehn Tage angelegten «Artemis 2»-Mission sollen die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen um den Mond herum fliegen. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 auf dem Mond gewesen. Ursprünglich hatte die Nasa den Start von «Artemis 2» für Anfang Februar anvisiert, dann für März. Bei Tests waren dann allerdings zahlreiche technische Probleme aufgetaucht, unter anderem mit der Helium-Zufuhr. Deswegen war das Raketensystem vorübergehend zurück in den Hangar gebracht worden.Vier Menschen sollen mit «Artemis 2» um den Mond herumfliegen
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Raketensystem für Nasa-Mondmission zurück auf Startplatz
Zahlreiche mögliche Starttermine musste die krisengeplagte Mondmission «Artemis 2» wegen technischer Probleme schon ungenutzt verstreichen lassen. Jetzt soll es aber bald losgehen.
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