27. November 2025 / Aus aller Welt

Regen trifft auf Frost – Glatteisgefahr im Südosten

Ein erneuter, großflächiger Wintereinbruch ist laut Deutschem Wetterdienst nicht in Sicht. Doch in Teilen Deutschlands werden die Straßen zum Wochenende voraussichtlich wieder gefährlich rutschig.

Regen auf kalten Boden verursacht der DWD-Vorhersage zufolge Glatteis im Südosten. (Archivbild)

Unbeständig und regnerisch endet die Arbeitswoche beim Wetter. Vom Westen bis in den Nordosten regnet es am Freitag, im Süden gibt es teils Dauernebel oder Hochnebel, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorhersagte.

Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 6 und 10 Grad im Nordwesten, sonst zwischen 2 bis 6 Grad, bei Dauernebel darunter. Im Südosten bahnt sich demnach erneute Glatteisgefahr an.

Regen fällt auf gefrorenen Boden

In der Nacht auf Freitag kann der leichte Regen in der südlichen Mitte - etwa von der Rhön und dem Thüringer Wald bis nach Franken hinein - auf Frostluft oder gefrorene Böden treffen. «Regional ist dann durchaus wieder mit Glatteis zu rechnen», sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter. 

An den Alpen wird die Nacht erneut besonders kalt, unter -10 Grad sind dort möglich. Im Nordwesten liegen die Tiefstwerte dagegen über dem Gefrierpunkt bei 5 bis 7 Grad.

Meteorologe: Lage durchaus angespannt

Die Glatteisgefahr kann sich in der Nacht auf Samstag im Südosten noch erhöhen, denn dann soll es in einem größeren Gebiet regnen. «Vor allem von Ulm über das kalte Donautal bis zum Bayerischen Wald und weiter südöstlich ist die Lage bis zum Samstagmorgen durchaus angespannt und nicht ungefährlich», erklärte Reuter. 

Am Samstag rechnet der DWD mit Sonne, die immer mal wieder herauskommt. Nur in Bayern bleibt es demnach grauer. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 5 und 10 Grad, im Südosten ist es mit 0 bis 5 Grad kühler. 

Das Wetter in den folgenden Tagen bleibt der Vorhersage zufolge wechselhaft. Ein erneuter großflächiger Wintereinbruch stehe derzeit aber nicht auf der Agenda, sagte Reuter.


Bildnachweis: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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