Ein mannsgroßer herabstürzender Eiszapfen hat am Arzmooser Wasserfall in Oberbayern einen sechsjährigen Jungen getroffen und schwer verletzt. Der kleine Patient sei nach der Bergung und Erstversorgung ins Unfallklinikum Murnau geflogen worden, teilte die Grenzpolizeiinspektion Raubling mit. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Die Familie aus dem Raum Rosenheim war laut Mitteilung am Sonntag auf einem Ausflug zu dem bei Minusgraden zu einem spektakulären Eisgebilde gefrorenen Wasserfall bei der Gemeinde Flintsbach am Inn. Als sich das Kind in der Nähe des Eisvorhangs befand, brach der riesige Eiszapfen ab - wahrscheinlich aufgrund seines Eigengewichts. Er habe das Kind unmittelbar getroffen und zunächst unter sich begraben, hieß es. Die Eltern konnten den Sechsjährigen befreien und erstversorgen. An der folgenden Rettung waren rund 20 Bergwachtmitglieder, vier Notärzte sowie zwei Polizeibergführer beteiligt. Außerdem kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, in dem eigens ein Kindernotarzt mitflog. Ein Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreute die Eltern. «Das Kind hatte großes Glück», betonten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Raubling. Die gute und schnelle Erstversorgung habe Schlimmeres verhindert. Sie mahnten in der Umgebung von Wasserfällen zu großer Vorsicht. Bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen sei die Festigkeit gefrorener Eisgebilde schwierig einzuschätzen.Ausflug zu Eisgebilde endet tragisch
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Riesiger Eiszapfen trifft Jungen - verletzt im Krankenhaus
Ein Familienausflug zu einem spektakulär gefrorenen Wasserfall endet dramatisch: Ein riesiger Eiszapfen stürzt ab und trifft einen Jungen. Eltern und Retter reagieren blitzschnell.
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