Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 381,5 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 389,3 gelegen (Vorwoche: 516,1; Vormonat: 700,3). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 78.698 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 102.698) und 170 Todesfälle (Vorwoche: 171) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 31.307.020 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.170 Todesfälle seit gestern
Bildnachweis: © Bernd Weißbrod/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
RKI registriert 78.698 Corona-Neuinfektionen
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI 170 Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages gemeldet. Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 381,5.
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 18. Juli 2026
Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel
Blechlawinen vor dem Gotthard-Tunnel, Proteste in Amsteg: Wie Urlauber und Anwohner unter dem Mega-Stau leiden – und welche Alternativen es gibt.
Gütersloh (ots) - Schloß Holte-Stukenbrock (RB) - In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 00.10 Uhr befuhr eine...
Neueste Artikel
- 17. August 2026
Langzeitstudie: Ton im Straßenverkehr wird immer rauer
Die Aggressivität im Straßenverkehr nimmt einer Umfrage zufolge zu - nicht nur unter Autofahrern.
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber dennoch weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. August 2026
Langzeitstudie: Ton im Straßenverkehr wird immer rauer
Die Aggressivität im Straßenverkehr nimmt einer Umfrage zufolge zu - nicht nur unter Autofahrern.
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber dennoch weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.

