Der saarländische Extremschwimmer Andreas Waschburger ist in Rekordzeit einmal um Manhattan herumgeschwommen. Der 39-Jährige habe die rund 46 Kilometer des «20 Bridges Swim» unter 20 Brücken hindurch in den frühen Morgenstunden in rund 5 Stunden und 32 Minuten zurückgelegt, teilten sein Management und der New Yorker Freiwasserverband mit. Damit habe er den bisherigen Rekord von rund 5 Stunden und 34 Minuten geknackt, den der Mexikaner David Olvera erst im vergangenen Jahr aufgestellt hatte. Gleichzeitig setzte sich Waschburger damit auch an die Spitze der bislang schnellsten Schwimmer der sogenannten Triple Crown: Neben dem «20 Bridges Swim» muss man dafür den Ärmelkanal zwischen Frankreich und England und den Catalina Channel zwischen Catalina Island und dem kalifornischen Festland durchschwommen haben. Waschburger schaffte all das in einer Gesamtzeit von rund 20 Stunden und 15 Minuten - schneller als jeder andere Schwimmer in der Geschichte der Wettbewerbe. «Heute ist alles aufgegangen», sagte der Saarländer, der in seiner Karriere bereits in unterschiedlichen Disziplinen zahlreiche Medaillen gewonnen und an den Olympischen Spielen 2012 in London teilgenommen hat, nach seiner Umrundung von Manhattan. «Dass dabei gleich zwei Rekorde herausgekommen sind, macht diesen Erfolg für mich besonders.»
Bildnachweis: © Mark Schiefelbein/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Saarländer schwimmt in Rekordzeit um Manhattan
Durch unzählige Gewässer ist Andreas Waschburger schon geschwommen. Dabei hat er zahlreiche Medaillen gesammelt. Jetzt hat er ein ganz besonderes Rennen absolviert - und das ganz besonders schnell.
Meistgelesene Artikel
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
- 30. Juni 2026
45-Jähriger in U-Haft - Trauer nach Tat in Stade
Ein Termin zum Sorgerecht für ein Baby endet tödlich. Sechs Menschen, die vermitteln und helfen wollten, sterben. Am Tag danach kommt der 45-Jährige in U-Haft.
Sechs Tote, mehrere Verletzte: Ein Gewaltverbrechen erschüttert eine Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade. Die Behörden teilen erste Erkenntnisse.
Neueste Artikel
Großeinsatz der Polizei in Kiel: Beamte nehmen DNA-Proben der Bewohner eines 25-stöckigen Hochhauses. Aus einem der oberen Stockwerke wurde im Juni ein Pflasterstein auf einen Polizeiwagen geworfen.
Warum steigt die Zahl der Lottospieler gerade jetzt? Experten sehen hohe Gewinnsummen als starken Anreiz – und erklären, warum wir Wahrscheinlichkeiten oft falsch einschätzen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Großeinsatz der Polizei in Kiel: Beamte nehmen DNA-Proben der Bewohner eines 25-stöckigen Hochhauses. Aus einem der oberen Stockwerke wurde im Juni ein Pflasterstein auf einen Polizeiwagen geworfen.
Warum steigt die Zahl der Lottospieler gerade jetzt? Experten sehen hohe Gewinnsummen als starken Anreiz – und erklären, warum wir Wahrscheinlichkeiten oft falsch einschätzen.

