Die schweren Beben in der Türkei und in Syrien haben nach Daten von Satelliten womöglich langfristige geologische Folgen. «In der Küstenstadt Iskenderun scheint es erhebliche Absenkungen gegeben zu haben, die zu Überschwemmungen geführt haben, während das Beben viele Hügel im ganzen Land einem ernsthaften Erdrutschrisiko ausgesetzt hat», hieß es von der europäischen Raumfahrtagentur Esa. Der Sender NTV hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass Gebäude in der türkischen Küstenstadt wegen überfluteter Straßen evakuiert werden mussten. Radarbilder von Satelliten ermöglichten es Forschern, Auswirkungen von Beben auf das Land zu beobachten und zu analysieren, hieß es von der Esa weiter. Daten aus der Zeit vor dem Beben vom 6. Februar ließen sich mit denen nach den Erdstößen vergleichen. Im Fall von «Sentinel-1» seien es Daten vom 28. Januar und 9. Februar. Mit diesen Radarsatelliten des Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Esa lässt sich die Erdoberfläche Tag und Nacht auch durch Wolken erfassen. Nach Angaben der Esa wurden nach den Erdbeben von verschiedenen Raumfahrtagenturen mehr als 350 Bilder aus dem Krisengebiet geliefert. «Sie können verwendet werden, um Schadens- und Situationskarten zu erstellen, um die Gefahrenauswirkungen abzuschätzen und Hilfsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten zu verwalten.»
Bildnachweis: © Satellitenbild/Maxar Technologies/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Satellitenbilder zeigen langfristige Folgen der Erdbeben
Von oben ist das Ausmaß der Zerstörung noch viel eindrucksvoller zu erkennen. Die Aufnahmen sollen dabei helfen, ein besseres Bild von der Lage zu bekommen - und entsprechend zu agieren.
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt zwar nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber sehr weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.
- 16. August 2026
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des Waldbrandes im Hohen Venn müssen Anwohner in Deutschland ihre Häuser verlassen. Eine Notunterkunft ist eingerichtet.
Neueste Artikel
- 10. September 2026
25 Tote bei Brand auf Frachter in Ostchina
Auf einem Frachter in Ostchina bricht ein großes Feuer aus. Staatsmedien berichten von vielen Verletzten und Toten. Doch Details zur Brandursache sind zunächst unklar.
- 10. September 2026
Sirenengeheul am Warntag - Alarmton stoppt sogar Parlamente
Um 11.00 Uhr wurden die Menschen in Deutschland vorsätzlich aufgeschreckt: Die Behörden wollten testen, ob sie die Bevölkerung bei einem Notfall schnell genug warnen können. Erste Bilanz: sie können.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. September 2026
25 Tote bei Brand auf Frachter in Ostchina
Auf einem Frachter in Ostchina bricht ein großes Feuer aus. Staatsmedien berichten von vielen Verletzten und Toten. Doch Details zur Brandursache sind zunächst unklar.
- 10. September 2026
Sirenengeheul am Warntag - Alarmton stoppt sogar Parlamente
Um 11.00 Uhr wurden die Menschen in Deutschland vorsätzlich aufgeschreckt: Die Behörden wollten testen, ob sie die Bevölkerung bei einem Notfall schnell genug warnen können. Erste Bilanz: sie können.

