13. März 2024 / Aus aller Welt

Satellitenstart gescheitert - japanische Rakete explodiert

Das japanische Privatunternehmen Space One will einen Satelliten in die Erdumlaufbahn schicken. Doch schon kurz nach dem Start wird die Selbstzerstörung der Trägerrakete ausgelöst.

Kurz nach dem Start der Trägerrakete «Kairo» wurde die Selbstzerstörung ausgelöst.
Veröffentlicht am 13. März 2024 um 06:14 Uhr

In Japan ist der Satellitenstart eines Privatunternehmens mit der Explosion der Trägerrakete fehlgeschlagen. Wie japanische Medien berichteten, wurde kurz nach dem Start der 18 Meter langen Trägerrakete «Kairo» aus zunächst unbekannter Ursache die Selbstzerstörung ausgelöst. Das in Tokio ansässige Unternehmen Space One wollte demnach als erste Privatfirma von Japans kommerziellem Weltraumbahnhof Space Port Kii in Kushimoto in der westlichen Präfektur Wakayama einen Satelliten in die Erdumlaufbahn schicken. Der Grund für den gescheiterten Start werde untersucht, hieß es.

Dagegen war Japans staatlicher Raumfahrtagentur Jaxa kürzlich nach einem ersten Fehlschlag der Start der neuen Trägerrakete H3 geglückt. Die Rakete hob im vergangenen Monat von Japans staatlichem Weltraumbahnhof Tanegashima im Südwesten des fernöstlichen Inselreichs mit einer Satellitenattrappe sowie zwei winzigen Satelliten an Bord ab. Mit dem Neustart wollte die Raumfahrtagentur Jaxa Zweifel an der Zuverlässigkeit der neuen Trägerrakete ausräumen. Bei einem ersten Startversuch im vergangenen Jahr hatte der Antrieb der zweiten Raketenstufe nicht gezündet. Da die Mission keine Aussicht auf Erfolg hatte, war kurz nach dem Abheben die Selbstzerstörung ausgelöst worden.

Die H3 ist der Nachfolger der zuverlässigen H2A-Rakete und Japans erste Neuentwicklung einer eigenen großen Trägerrakete seit rund 30 Jahren. Die H3 gilt als leistungsstärker, billiger und sicherer als die H2A, die im neuen Geschäftsjahr, das am 1. April beginnt, ausgemustert werden soll.


Bildnachweis: © -/Kyodo News/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Vorbereitung für den Ernstfall
Kreis Gütersloh

Gütersloh. Die Nachrichten machten an diesem Montagmorgen, den 18. Mai, einheitlich mit der Ankündigung auf, dass der...

weiterlesen...
 Versuchter Raub auf Tankstelle an der Hauptstraße
Polizeimeldung

Gütersloh (ots) - Schloß Holte-Stukenbrock (MK) - Nachdem ein unbekannter Täter bereits Ende März...

weiterlesen...
 Unfallflucht in Schloß Holte-Stukenbrock - Am Hallenbad
Polizeimeldung

Gütersloh (ots) - Schloß Holte-Stukenbrock (FK) - Samstagmittag (30.05., 12.20 Uhr) befuhr eine bislang unbekannte...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Tödlicher Sprung ohne Seil: Rätsel um verschwundene Kamera
Aus aller Welt

Eine junge Frau wird von einer Brücke ohne Sicherungsseil 40 Meter in den Tod geworfen. Nun wirft das Verschwinden ihrer Kamera zusätzliche Fragen zum Unglück auf - ein Zeuge meldet sich zu Wort.

weiterlesen...
Zahl potenzieller Organspender in Norwegen schießt in Höhe
Aus aller Welt

Die Berichte über die Aufnahme von Kronprinzessin Mette-Marit auf die Warteliste für eine Lungentransplantation scheinen einen ungeahnten Effekt zu haben.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Tödlicher Sprung ohne Seil: Rätsel um verschwundene Kamera
Aus aller Welt

Eine junge Frau wird von einer Brücke ohne Sicherungsseil 40 Meter in den Tod geworfen. Nun wirft das Verschwinden ihrer Kamera zusätzliche Fragen zum Unglück auf - ein Zeuge meldet sich zu Wort.

weiterlesen...
Zahl potenzieller Organspender in Norwegen schießt in Höhe
Aus aller Welt

Die Berichte über die Aufnahme von Kronprinzessin Mette-Marit auf die Warteliste für eine Lungentransplantation scheinen einen ungeahnten Effekt zu haben.

weiterlesen...