Nach dem Untergang eines spanischen Fischtrawlers im Atlantik vor der Ostküste Kanadas haben Suchmannschaften bisher zehn Tote geborgen. Weitere 11 der insgesamt 24 Besatzungsmitglieder würden noch vermisst, berichtete die Zeitung «La Voz de Galicia» am frühen Morgen unter Berufung auf die Behörden. Nur drei Männer hatten am Vortag mit starker Unterkühlung von einer Rettungsinsel geborgen werden können. Angesichts des in der Region etwa 450 Kilometer östlich von Neufundland extrem kalten Wassers und stürmischer See gab es für die anderen Seeleute kaum noch Überlebenschancen. Warum der aus Galicien im Nordwesten Spaniens stammende 50 Meter lange Hochseetrawler «Villa de Pitanxo» unterging, war zunächst unbekannt. Experten schlossen nicht aus, dass Ladung in schwerer See verrutscht sein und das Schiff zum Sinken gebracht haben könnte, wie die Zeitung berichtete. 16 der Besatzungsmitglieder waren den Angaben zufolge Spanier, fünf Peruaner und drei Ghanaer.
Bildnachweis: © Spanisches Ministerium/AP/dpa
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Schiffsunglück vor Kanada: Bisher zehn Tote geborgen
Noch gibt es keine Erklärung dafür, weshalb der Hochseetrawler «Villa de Pitanxo» im Atlantik unterging. Die Zahl der geborgenen Todesopfer steigt weiter, etliche Besatzungsmitglieder werden noch vermisst.
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