Angesichts der gewaltigen Überschwemmungen in der US-Metropole Dallas und Umgebung hat der zuständige Richter den Katastrophenfall für das Gebiet im Bundesstaat Texas ausgerufen. Einwohner des Dallas County sollten entstandene Schäden melden, erklärte Richter Clay Jenkins am Montag auf Twitter. Ist der Katastrophenfall ausgerufen, können Betroffene finanzielle Hilfen sowohl aus Töpfen des Bundesstaates als auch der nationalen Katastrophenschutzbehörde (Fema) erhalten. Der Bürgermeister von Dallas, Eric Johnson, sprach auf Twitter von Rekordmengen an Regen, die innerhalb von 24 Stunden gefallen seien. Meteorologen beschrieben den Starkregen als Ereignis, das ungefähr einmal in 1000 Jahren auftrete, schrieb die Zeitung «Dallas Morning News» (Montag). Auch in der angrenzenden Stadt Fort Worth kam es zu Überschwemmungen. Zuvor hatte die Polizei von Dallas, Texas' drittgrößter Stadt, Bilder vieler überfluteter Straßen veröffentlicht und die Autofahrer eindringlich davor gewarnt, solche Straßen zu befahren. Einige Autos wurden fast vollständig von Wasser überdeckt. In einem Vorort war am Montag eine Frau tot in ihrem Auto gefunden worden, das auf einer Straßenbrücke stand, berichtete die «Dallas Morning News». Er hoffe, dass sie nicht noch mehr Leben durch das Hochwasser verlieren, sagte Richter Jenkins der Zeitung. Er appellierte an die Bevölkerung, kein Risiko einzugehen: «Kehrt um, ertrinkt nicht. Es reicht eine kleine Menge Wasser, um euer Auto zu bewegen.»
Bildnachweis: © Elías Valverde Ii/The Dallas Morning News/AP/dpa
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Schwere Überschwemmungen in Texas
In Texas gab es Starkregen, der laut einer Zeitung nur einmal in 1000 Jahren auftritt. Ein Richter rief den Katastrophenfall aus.
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