Der bereits zweite Sturm in dieser Woche hat in der Nacht zum Mittwoch in Großbritannien für neue Verkehrsbehinderungen gesorgt und weitere Schäden verursacht. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 156 Stundenkilometer fegte Sturm «Jocelyn» über Wales und Schottland und große Teile Englands und brachte teils starke Regenfälle mit sich. Der schottische Bahnbetreiber ScotRail stellte seinen Betrieb am Dienstagabend komplett ein. Der Stillstand könne noch bis in den Nachmittag am Mittwoch andauern, teilte das Unternehmen mit, weil das gesamte Streckennetz geprüft werden müsse. Mehrere Bahnunternehmen, die Strecken zwischen England und Schottland betreiben, setzten Verbindungen ebenfalls aus. Im Süden von Wales wurde in der Nacht die Suche nach einer Person eingestellt, die einem Bericht zufolge ins Meer gefallen war. In der nordenglischen Stadt York kam es teils zu Überschwemmungen. An den Flughäfen in der irischen Hauptstadt Dublin und in Glasgow mussten am Abend jeweils mehrere Flüge gestrichen werden. Mehrere Autobahnbrücken wurden wegen der hohen Windgeschwindigkeiten geschlossen, darunter auch die wichtige Queen-Elizabeth-II.-Brücke über die Themse östlich von London. Sturm «Jocelyn» traf die Britischen Inseln nur zwei Tage nachdem Sturm «Isha» in der Nacht zum Montag bereits schwere Schäden angerichtet hatte. Mindestens zwei Menschen waren bei Unfällen im Zusammenhang mit dem Sturm ums Leben gekommen. In der Republik Irland und in Nordirland waren am Mittwoch teilweise noch immer Tausende Haushalte wegen der Folgen des ersten Sturms von der Stromversorgung abgeschnitten.
Bildnachweis: © Jane Barlow/PA Wire/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Sturm «Jocelyn» bringt Verkehrschaos in Großbritannien
Nach «Isha» kommt «Joceyln»: In Großbritannien verursacht in dieser Woche bereits der zweite Sturm Chaos. Unter anderem der Zugverkehr ist stark eingeschränkt.
Meistgelesene Artikel
Das Verschwinden der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie sorgte in den USA Anfang des Jahres für großes Aufsehen. Nun berichten US-Medien über eine mutmaßliche Nachricht der Entführer.
- 30. Juni 2026
45-Jähriger in U-Haft - Trauer nach Tat in Stade
Ein Termin zum Sorgerecht für ein Baby endet tödlich. Sechs Menschen, die vermitteln und helfen wollten, sterben. Am Tag danach kommt der 45-Jährige in U-Haft.
Sechs Tote, mehrere Verletzte: Ein Gewaltverbrechen erschüttert eine Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade. Die Behörden teilen erste Erkenntnisse.
Neueste Artikel
- 16. Juli 2026
Ölteppich auf Mosel - 124 Schiffspassagiere sitzen fest
Ein technischer Defekt eines Passagierschiffs sorgt für einen Ölteppich auf der Mosel. Die Menschen an Bord müssen vorerst an der Schleuse bleiben. Was bislang bekannt ist.
- 16. Juli 2026
Deutlich mehr E-Scooter-Unfälle und mehr Tote
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Verletzten oder Toten ist laut Statistik im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die meisten Todesopfer sind demnach selbst gefahren.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. Juli 2026
Ölteppich auf Mosel - 124 Schiffspassagiere sitzen fest
Ein technischer Defekt eines Passagierschiffs sorgt für einen Ölteppich auf der Mosel. Die Menschen an Bord müssen vorerst an der Schleuse bleiben. Was bislang bekannt ist.
- 16. Juli 2026
Deutlich mehr E-Scooter-Unfälle und mehr Tote
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Verletzten oder Toten ist laut Statistik im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die meisten Todesopfer sind demnach selbst gefahren.

