6. Juni 2026 / Aus aller Welt

Taucher stirbt bei Haiangriff vor Australiens Küste

Ein 35-jähriger Taucher stirbt nach einem Haiangriff vor der Südwestküste Australiens. Es ist bereits der dritte tödliche Vorfall in Australien innerhalb eines Monats.

Bei einem Haiangriff im Südwesten Australiens ist erneut ein Taucher ums Leben gekommen. (Archivbild)
Veröffentlicht am 6. Juni 2026 um 15:21 Uhr

Bei einem Haiangriff im Südwesten Australiens ist ein Taucher ums Leben gekommen. Der 35-Jährige sei am Samstagvormittag beim Speerfischen unweit der Insel Michaelmas Island nahe der Stadt Albany von dem etwa 4,5 Meter langen Tier gebissen worden, berichteten australische Medien unter Berufung auf die Polizei. 

Der Mann sei mit dem Boot an Land gebracht und sofort ärztlich versorgt worden, habe allerdings nicht wiederbelebt werden können. Die Behörden riefen die Menschen im Gebiet um die Insel auf, vorsichtig zu sein und Strandschließungen zu beachten.

Dritte tödliche Attacke innerhalb eines Monats

Es ist die dritte tödliche Haiattacke in Australien innerhalb eines Monats. Mitte Mai war ein 38-Jähriger nahe der Insel Rottnest Island vor der Millionenmetropole Perth von einem Hai gebissen worden. Nach Angaben einer örtlichen Rettungsorganisation wurde zum Zeitpunkt des Angriffs ein vier Meter langer Weißer Hai in dem Gebiet gesichtet. Am 24. Mai starb ein Taucher am Great Barrier Reef vor der australischen Ostküste nach einem Haiangriff.

Nach offiziellen Daten aus dem Jahr 2025 kam es in Australien in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich zu rund 20 Hai-Zwischenfällen pro Jahr mit Verletzten. Im Schnitt wurden dabei jährlich 2,8 Todesfälle registriert. Für den Menschen sind vor allem drei in der Region heimische Arten gefährlich: Tigerhaie, Bullenhaie und Weiße Haie.


Bildnachweis: © Darren England/AAP/dpa
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