Die Tötung eines achtjährigen Mädchens in der Türkei hat wochenlang das ganze Land aufgewühlt - nun müssen sich engste Familienmitglieder für die Tat verantworten. Die Staatsanwaltschaft im südosttürkischen Diyarbakir fordert lebenslange Haft unter erschwerten Bedingungen für Mutter, Bruder und Onkel sowie für einen Nachbarn, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Sie wirft demnach allen vier gemeinschaftliche vorsätzliche Tötung eines Kindes vor. Das Motiv für die Tat sei noch unklar. Die Familie hatte das Mädchen am 21. August in einem kleinen Dorf der Provinz Diyarbakir als vermisst gemeldet. Anschließend folgte eine großangelegte Suchaktion - nach 19 Tagen wurde die Leiche des Kindes in einem Fluss in der Nähe des Heimatorts gefunden. Die Autopsie hatte nach Angaben von Anadolu ergeben, dass das Mädchen noch am Tag seines Verschwindens erwürgt wurde.
Bildnachweis: © Onur Dogman/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tod von Achtjähriger in Türkei - Familie angeklagt
Der Tod der achtjährigen Narin hat wochenlang die ganze Türkei aufgewühlt. Nun steht die Anklage. Verantworten müssen sich engste Familienmitglieder.
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 16. Juli 2026
Drei Tote bei Sturz von Harzturm
Drei Menschen sterben nach einem Sturz von einem 65 Meter hohen Aussichtsturm im Harz. Was bislang bekannt ist.
- 18. Juli 2026
Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel
Blechlawinen vor dem Gotthard-Tunnel, Proteste in Amsteg: Wie Urlauber und Anwohner unter dem Mega-Stau leiden – und welche Alternativen es gibt.
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Nach Ätna-Ausbruch: Flugbetrieb wieder weitgehend normal
Nach dem Ätna-Ausbruch kehrt am Flughafen Catania wieder Normalität ein. Einige Flüge, etwa nach Deutschland, bleiben aber weiterhin betroffen.
- 16. August 2026
Feuerwehr in Monschau: Fahren Einsatz zurück
Die Lage in Monschau an der belgischen Grenze hat sich laut Feuerwehr entspannt. Man halte zunächst nur noch 20 Kräfte vorsorglich vor Ort.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Nach Ätna-Ausbruch: Flugbetrieb wieder weitgehend normal
Nach dem Ätna-Ausbruch kehrt am Flughafen Catania wieder Normalität ein. Einige Flüge, etwa nach Deutschland, bleiben aber weiterhin betroffen.
- 16. August 2026
Feuerwehr in Monschau: Fahren Einsatz zurück
Die Lage in Monschau an der belgischen Grenze hat sich laut Feuerwehr entspannt. Man halte zunächst nur noch 20 Kräfte vorsorglich vor Ort.

