Bei dem tödlichen Busunfall im Zentrum von Stockholm sind ausschließlich Frauen ums Leben gekommen. Zwei der drei Todesopfer sind Frauen Mitte 60, die dritte Tote ist Mitte 50, wie die Polizei der schwedischen Hauptstadt nach Abschluss der Identifizierung mitteilte. In Schweden ist es üblich, dass die Beamten nicht das exakte Alter nennen. Im Falle der jüngeren Frau arbeite man noch daran, ihre Angehörigen im europäischen Ausland zu erreichen. Ein Doppeldeckerbus war am Freitagnachmittag in der Nähe der Königlich-Technischen Hochschule KTH im Norden der Stadt in eine Bushaltestelle gefahren. Der Busfahrer war zunächst festgenommen, am Samstag dann aber auf freien Fuß gesetzt worden. Von einer absichtlichen Tat gehen die Ermittler nicht aus. Der Bus hatte sich zum Unglückszeitpunkt nicht im Linienverkehr befunden - Passagiere waren deshalb keine an Bord gewesen. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung dauern nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft weiter an. Man arbeite intensiv daran, festzustellen, was genau passiert sei, teilte Staatsanwältin Carolina Frohm mit. Drei weitere Menschen waren bei dem Vorfall verletzt worden. Wie die Region Stockholm in einem Update schrieb, liegen zwei davon nach wie vor im Krankenhaus. Ihr Zustand sei weiterhin stabil.Unglücksursache weiterhin unklar
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Todesopfer bei Busunfall in Stockholm allesamt Frauen
Das Wochenende war in Schweden vom Schock über einen tödlichen Busunfall mitten in Stockholm geprägt. Die Opfer sind nun identifiziert.
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