Rettungstaucher haben die Leichen von vier ertrunkenen Tauchern aus Italien in einer Unterwasserhöhle auf den Malediven gefunden. Dies bestätigte das Außenministerium in Rom. Die Suchaktion zog sich über mehrere Tage und musste zwischenzeitlich unterbrochen werden. Am Wochenende war dabei ein maledivischer Rettungstaucher ums Leben gekommen. Nach Angaben von den Malediven soll nun ein Plan ausgearbeitet werden, um die Leichen zu bergen. Die maledivische Nationale Verteidigungsstreitkraft (MNDF) teilte bei X mit, in den kommenden Tagen würden weitere Tauchgänge durchgeführt, um die Leichen an die Meeresoberfläche zu holen. Insgesamt fünf Italiener waren vergangene Woche bei einem Tauchunglück ums Leben gekommen. Eine Leiche konnte bereits geborgen werden, die Suche nach den anderen vier Leichen gestaltete sich kompliziert. Die genaue Ursache des Unglücks sowie die Umstände des Todes der fünf Italiener sind weiterhin Gegenstand von Ermittlungen der lokalen Behörden auf den Malediven. Die Malediven sind ein kleiner Inselstaat im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka. Die Inseln des Archipels ziehen mit idyllischen weißen Sandstränden viele internationale Urlauber an. Auch für Schnorchler und Taucher aus dem Ausland sind die Malediven und ihre Korallenriffe ein beliebtes Ziel. Nach Angaben des Außenministeriums erkundeten die Italiener eine Höhle mit mehreren Kammern, die durch schmale Gänge verbunden sind, in etwa 50 Metern Tiefe. Medienberichten zufolge durfte die Gruppe aber nur in etwa 30 Metern Tiefe tauchen. Für tiefere Tauchgänge ist auf den Malediven eine spezielle Genehmigung nötig, die die Tauchergruppe offenbar nicht hatte.Malediven beliebtes Urlaubsziel für ausländische Touristen
Bildnachweis: © Uncredited/Maldives President’s Media Division/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tote Taucher aus Italien in Höhle auf Malediven gefunden
Eine Höhle, enge Gänge, 50 Meter Tiefe – fünf Taucher aus Italien sterben auf den Malediven. Ihre Leichen konnten aufgespürt werden. Die nun folgende Bergungsaktion ist kompliziert.
Meistgelesene Artikel
- 20. Mai 2026
Vorbereitung für den Ernstfall
Gütersloh. Die Nachrichten machten an diesem Montagmorgen, den 18. Mai, einheitlich mit der Ankündigung auf, dass der...
- 19. Mai 2026
Versuchter Raub auf Tankstelle an der Hauptstraße
Gütersloh (ots) - Schloß Holte-Stukenbrock (MK) - Nachdem ein unbekannter Täter bereits Ende März...
Ein Anschlag? Sabotage? Nach dem Großbrand im Umspannwerk in Reutlingen sucht die Polizei nach Spuren – und entdeckt Hinweise auf Brandbeschleuniger. Was steckt hinter dem Stromausfall?
Neueste Artikel
Im Fall Fabian war die Angeklagte zweimal am Fundort, bevor sie sich bei der Polizei meldete. So schildern es Zeugen. Der Polizei sagte sie, sie habe den Leichnam zufällig gefunden.
Seit Januar steht «White Tiger» vor Gericht - unter diesem Namen soll er als Jugendlicher seine Opfer im Netz zu Selbstverletzungen genötigt haben. Nun wird ein zweiter, ähnlicher Fall verhandelt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Im Fall Fabian war die Angeklagte zweimal am Fundort, bevor sie sich bei der Polizei meldete. So schildern es Zeugen. Der Polizei sagte sie, sie habe den Leichnam zufällig gefunden.
Seit Januar steht «White Tiger» vor Gericht - unter diesem Namen soll er als Jugendlicher seine Opfer im Netz zu Selbstverletzungen genötigt haben. Nun wird ein zweiter, ähnlicher Fall verhandelt.

