Andrea Wolfert aus Balingen in Baden-Württemberg wollte eigentlich Hebamme werden, mit ihrem Traumjob Meerjungfrau ist sie vor Jahren aber einer Berufung gefolgt. Wolfert, die sich «Mermaid Mohini» nennt, ist bis auf weiteres ausgebucht und kann gut von ihrem Job leben, wie sie sagt. Die 40-jährige Kleinunternehmerin tritt ganzjährig auf in Schwimmbädern oder auf Kindergeburtstagen. «Meerjungfrau sein ist meine Seele, meine Leidenschaft», sagt die Mutter dreier Kinder. Angefacht wurde der Trend zum «Mermaiding» («mermaid» bedeutet Meerjungfrau) von der Jugendserie «H2O - Plötzlich Meerjungfrau», in der sich drei Teenager bei Kontakt mit Wasser in Meerjungfrauen verwandeln. Im schwäbischen Mutlangen wurde im Jahr 2012 einer der ersten Meerjungfrauenclubs Deutschlands gegründet. Für jeden sei der Job jedoch nicht geeignet, erzählt Wolfert der Deutschen Presse-Agentur. «Man muss singen, tanzen, schauspielern, unterhaltsam sein - und auf gar keinen Fall darf man schlechte Laune haben.» Und ihr Job sei auch anstrengend - mehr als nur Schminke und Glitzer. Mermaiding sei ein Sport und könne gefährlich sein, sagt Wolfert, die türkisfarbene, lange Haare trägt.
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Traumjob Meerjungfrau - Mehr als nur Glitzer und Schminke
Die Jugendserie «H2O - Plötzlich Meerjungfrau» fachte den Trend zum «Mermaiding» an. Andrea Wolfert hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht - und kann eigenen Angaben zufolge gut davon leben.
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