In der kenianischen Hauptstadt Nairobi hat die 7. UN-Umweltkonferenz Unea begonnen. Bis Freitag beraten dort Vertreter der Staatengemeinschaft über globale Umweltprobleme. Schwerpunktthemen der deutschen Delegation unter Leitung der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter sind nach Angaben eines Sprechers der Kampf gegen Umweltkriminalität, eine effiziente Kreislaufwirtschaft sowie die Umweltverträglichkeit von Künstlicher Intelligenz. Umweltkriminalität wie etwa die illegale Abholzung von Regenwäldern verursacht demnach jährlich Schäden von schätzungsweise einer Billion Euro. Angesichts etwa des steigenden Energie- und Ressourcenbedarfs in der Halbleiterproduktion und im Betrieb von Rechenzentren für künstliche Intelligenz gelte es, die Transformation ökologisch sauber, sozial gerecht und global verantwortungsvoll zu gestalten, so eine Mitteilung des Bundesumweltministeriums. Die Unea mit insgesamt 193 Mitgliedsstaaten ist das weltweit höchste Entscheidungsgremium im Bereich Umwelt, sie kommt alle zwei Jahre in Nairobi zusammen, dem Sitz des UN-Umweltprogramms Unep.
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UN-Umweltversammlung startet in Nairobi
Zum siebten Mal tritt in Nairobi die UN-Umweltversammlung zusammen. Es geht um Lösungen für globale Umweltprobleme. Dabei setzt die deutsche Delegation auf bestimmte Themen.
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