15. Februar 2025 / Aus aller Welt

Unfall mit Bus und fünf Pkw - mehrere Schwerverletzte

Am Morgen kollidiert ein Bus im Sauerland mit fünf Autos - ein Trümmerfeld. Mehrere Personen werden schwer verletzt, zwei kommen per Rettungshubschrauber in Kliniken.

Mehrere Personen sind schwer verletzt worden.
Veröffentlicht am 15. Februar 2025 um 12:33 Uhr

Ein Bus ist im Sauerland mit fünf Fahrzeugen kollidiert, hat eines davon in die Front einer Pizzeria gedrückt und ist erst nach rund 200 Metern an einem stillgelegten Gebäude zum Stehen gekommen. Bei dem Unfall in Hemer seien 13 Verletzte zu beklagen, davon schwebe eine Person in Lebensgefahr, sagte ein Sprecher der Polizei im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor war von zwei lebensgefährlich verletzten Personen die Rede gewesen. «Es ist ein absolutes Trümmerfeld, das sich uns hier zeigt.»

Der 62-jährige Busfahrer und eine 19-Jährige, die im Bus saß, wurden besonders schwer verletzt. Sie kamen am Morgen mit Rettungshubschraubern in Kliniken. Der Busfahrer schwebte laut Mitteilung in Lebensgefahr. 

Acht weitere Personen erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, wie der Sprecher weiter schilderte. Drei Menschen seien leicht verletzt. Unter den Verletzten seien auch zwei Kinder und ein Jugendlicher gewesen. Ob sie leicht oder schwer verletzt waren, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Der Unfallhergang muss noch rekonstruiert werden

Der Unfall ereignete sich aus noch ungeklärter Ursache am Morgen an einer Hauptstraße: Dabei soll der Bus gegen einen Baum geprallt, quer über die Fahrbahn geraten und mit vier geparkten Wagen und einem fahrenden Auto kollidiert sein. 

Eines der geparkten Fahrzeuge drückte der Linienbus gegen die Front einer Pizzeria. Dennoch kam er den Angaben zufolge noch nicht zum Stehen, sondern fuhr weiter und wurde erst nach insgesamt 150 bis 200 Metern von einem stillgelegten Backsteingebäude gestoppt. Der Unfallhergang müsse genau aufgenommen und rekonstruiert werden, betonte der Sprecher.


Bildnachweis: © Alex Talash/dpa
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