11. Juli 2026 / Aus aller Welt

Venezuela will provisorische Häuser für Erdbebenopfer bauen

Viele Betroffene haben ihr Zuhause verloren und leben derzeit in Schulen. Die Zahl der Todesopfer liegt nun bei 4.333.

Fast 18.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. (Archivbild)
Veröffentlicht am 11. Juli 2026 um 22:17 Uhr

Nach der Erdbebenkatastrophe in Venezuela mit bereits 4.333 Toten haben die Behörden den Bau provisorischer Einfamilienunterkünfte für die Betroffenen angekündigt. Wie der frisch ernannte Verantwortliche für die Notlager, Jorge Rodríguez, mitteilte, sollen Familien dort untergebracht werden, während der Wiederaufbau voranschreitet.

Fast 18.000 Menschen haben bei dem verheerenden Doppelbeben ihr Zuhause verloren. Viele Menschen seien derzeit in Schulen untergebracht, die im September zu Beginn des neuen Schuljahres geräumt werden müssten, sagte Rodríguez, Bruder der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez, auf einer Pressekonferenz.

Am 24. Juni hatten zwei aufeinanderfolgende Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 innerhalb von nur 39 Sekunden Venezuela erschüttert. Die Zahl der bestätigten Todesopfer überschritt am Freitag (Ortszeit) die Viertausender-Marke - und steigt immer weiter. Mehr als 850 Gebäude sind eingestürzt oder wurden schwer beschädigt. Vor allem im nördlichen Bundesstaat La Guaira an der Karibikküste liegen zahlreiche Gebäude in Trümmern.


Bildnachweis: © Ariana Cubillos/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...
Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Die Kinder der Flut: «Dieses Wasser und die ganzen Schreie»
Aus aller Welt

Eine Nacht voller Angst, danach zerstörte Zuhause und Spielplätze: Kinder aus dem Ahrtal erzählen, wie die Flut ihr Leben bis heute prägt.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Influencerin Sydney Towle mit 26 an Krebs gestorben
Aus aller Welt

Eigentlich veröffentlichte Sydney Towle Surf- und Tanzvideos in den sozialen Medien. Doch dann wurde bei ihr Krebs diagnostiziert - und die Influencerin dokumentierte ihren Kampf dagegen.

weiterlesen...
Undefinierbarer Geruch führt zu Zwischenlandung von Flieger
Aus aller Welt

Eigentlich wollten die Passagiere von Südafrika nach Deutschland fliegen - doch sie kamen in der Republik Kongo an. Der Grund war ein Geruch in der Kabine. Was passiert jetzt?

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Influencerin Sydney Towle mit 26 an Krebs gestorben
Aus aller Welt

Eigentlich veröffentlichte Sydney Towle Surf- und Tanzvideos in den sozialen Medien. Doch dann wurde bei ihr Krebs diagnostiziert - und die Influencerin dokumentierte ihren Kampf dagegen.

weiterlesen...
Undefinierbarer Geruch führt zu Zwischenlandung von Flieger
Aus aller Welt

Eigentlich wollten die Passagiere von Südafrika nach Deutschland fliegen - doch sie kamen in der Republik Kongo an. Der Grund war ein Geruch in der Kabine. Was passiert jetzt?

weiterlesen...