Zwei Kinder sind bei Schlittenunfällen in Mecklenburg-Vorpommern und in Österreich gestorben. Bei dem einen Unfall im Landkreis Rostock am Sonntagvormittag war nach ersten Erkenntnissen ein selbstgebastelter Schlitten aus Plastik hinter ein Auto gespannt und von diesem gezogen worden, wie die Polizei mitteilte. Auf dem Schlitten saßen ein 11-Jähriger und ein 13-Jähriger sowie ein 11 Jahre altes Mädchen. Bei einem Fahrmanöver auf dem Schnee soll der 37 Jahre alte Autofahrer die Kontrolle verloren haben, woraufhin der Schlitten mit einem Holzstapel kollidierte. Dabei wurde der 11-jährige Junge so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die zwei anderen Kinder wurden leicht verletzt. Gegen den Fahrer, der laut Polizei mit keinem der Kinder verwandt ist, wird wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung ermittelt. Zur weiteren Ermittlung der Unfallursache in der Nähe der Gemeinde Kuchelmiß kam ein Sachverständiger zum Einsatz. Auch in Österreich war es zu einem tödlichen Rodelunfall gekommen. Während eines Skilagers einer Münchner Schule starb eine 13-Jährige, wie die Polizei in Salzburg mitteilte. Eine gleichaltrige Schülerin wurde bei dem Unglück im Skigebiet Rauris schwer verletzt. Die Schülergruppe war am Donnerstagvormittag auf der Rodelbahn Kreuzboden bei Rauris unterwegs. Die beiden kamen nach Angaben der Polizei von der Piste ab und prallten gegen einen Baum. Eines der Mädchen sei etwa 16 Meter tief über steiles Gelände im Wald abgestürzt, hieß es. Die Schülerin wurde mit einem Helikopter in die Universitätsklinik Salzburg geflogen, wo sie an ihren schweren Verletzungen starb. Die andere 13-Jährige wurde direkt an der Unfallstelle von Ersthelfern versorgt und dann nach Schwarzach geflogen. Im Kardinal Schwarzenberg Klinikum sei sie zunächst auf einer Intensivstation behandelt worden, sagte ein Krankenhaus-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Mittlerweile sei sie in stabilem Zustand und auf eine Normalstation verlegt worden, sagte er am Samstag. Die Schülerinnen trugen laut Polizei Helme. Die Rodelbahn verlaufe getrennt von den Skipisten, sagte die Sprecherin. Wie es zu dem Unfall kam, war vorerst unklar. Die österreichische Alpinpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Befragung der Mitschüler und Lehrer sei noch nicht abgeschlossen, so die Polizeisprecherin. Pro Jahr werden in Österreich rund 280 Menschen in Rodelunfälle verwickelt, wie eine Statistik des Kuratoriums für alpine Sicherheit zeigt. Diese Daten, die sich auf den Zeitraum 2015 bis 2024 beziehen, umfassen Tote, Verletzte und Unverletzte. In dieser Zeit starben demnach jährlich im Schnitt zwei Menschen beim Rodeln.Tödlicher Unfall auch in Österreich: 13-Jährige stirbt
Schülerinnen trugen Helme
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Zwei Kinder bei Schlittenunfällen gestorben
Ein Junge wird in Mecklenburg-Vorpommern auf einem selbstgebastelten Schlitten hinter einem Auto hergezogen - dann kommt es zu einem Unglück. Auch in Österreich passierte ein tödlicher Rodelunfall.
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