6. August 2026 / Aus aller Welt

Weiter 50 Millionen Euro im Lotto-Jackpot

Seit 38 Ziehungen ist der Lotto-Jackpot unberührt - so lange wie noch nie. Das hat auch Folgen für den nächsten Jackpot.

Wieder hat niemand den Lotto-Jackpot geknackt. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 6. August 2026 um 16:28 Uhr

Der Lotto-Jackpot in Maximalhöhe von 50 Millionen Euro ist erneut nicht geknackt worden. Das sagte die Sprecherin von Lotto Bremen, Bianca König. Demnach hat seit 38 Ziehungen niemand die sechs richtigen Gewinnzahlen plus Superzahl getippt. «So eine lange Jackpot-Phase gab es seit 70 Jahren nicht», berichtete sie. Demnach hat es seit dem Start der Lotterie im Oktober 1955 noch nie so lange gedauert, bis die sechs Richtigen plus Superzahl getippt wurden. 

Zuletzt knackte am 25. März 2026 eine Person aus Bayern den Jackpot beim Spiel «6aus49». «Es ist ein Geschäft mit dem Zufall», so König. Man könne daher nie wissen, wie lange es bis zu einem Hauptgewinn dauere. Lotto Bremen hat derzeit die Federführung im Deutschen Lotto- und Totoblock. 

Viel fehlte zum Maximalgewinn jedoch nicht: Zwei Tipper aus Schleswig-Holstein und Hessen verpassten den 50-Millionen-Jackpot nur knapp, weil ihnen die richtige Superzahl fehlte, wie die zuständigen Lottogesellschaften mitteilten. Mit sechs Richtigen erhalten sie immerhin einen Gewinn von jeweils knapp über 2,4 Millionen Euro.

Nächster Jackpot startet mit Maximalhöhe

Beim Spiel «6aus49» sind 50 Millionen Euro gesetzlich als Obergrenze festgelegt. Bei einer längeren Phase ohne Gewinnerin oder Gewinner erhöht sich der nächste Einstiegs-Jackpot. Sollte ein Spieler oder eine Spielerin bei der kommenden Ziehung am Samstag sechs richtige Gewinnzahlen plus Superzahl tippen, liegt der nächste Jackpot deshalb direkt wieder bei 50 Millionen Euro. Hohe Summen im Jackpot seien für viele Menschen ein Anreiz, Lotto zu spielen, sagte die Sprecherin. 

Zu den Gefahren des Lottospiels gehört, dass es süchtig machen kann und Spielerinnen und Spieler mehr Geld ausgeben, als ihnen eigentlich finanziell möglich ist. Die Erfolgsaussichten sind extrem gering.


Bildnachweis: © Tom Weller/dpa
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